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Nächstes Solidarisch G’sund Treffen: 12. Juni, 19.00, Wien, Amerlinghaus

Bei unserem letzten Treffen in Wien waren 6 Personen anwesend.

Wir haben das Thema Pflege weiter besprochen, weil auch eine neue Kollegin in diesem Bereich arbeitet. Einige wichtige Punkte:

Sozial- und Gesundheitsberufe sollten zusammenwachsen (Basispflegehilfe und Hauskrankenpflege). Es gibt keinen Berufsverband, daher muss man selbst etwas tun.

Bericht über die höchst unzufriedenstellende Berufssituation im Pflegebereich, z.B. ungleiche Verträge FWS und private MHKP.

Weiters wurde über das Gesundheitssystem als solches gesprochen. Schwer seien patientengerechte Lösungen, einerseits vom System her (pharmadominierte Medizinbranche), andererseits von den Patienten her, die zu wenig Wissen und Selbstbewusstsein hätten und zudem ja insgesamt die „Idividualisierung von Risken“ propagiert wird, ohne dass es den aufgeklärten Patienten gibt, ja in Wirklichkeit gar nicht gewünscht wird.

Berichte über Arbeitszeiten im Gesundheits-/Spitalsbereich, Streiks in den Ordensspitälern und über die kommende Care-Veranstaltung (siehe unten). Berichtet wurde auch über die Veranstaltung am 9.4., über Gleichheit/Ungleichheit als wesentliche Ursache für Gesundheit/Krankheit und dass am 1. Mai – weil’s eben mit Gesundheit/Krankheit aufgrund von Neoliberalismus zu tun hat – gegen die beabsichtigte Einführung des 12-Stunden-Tages in bestimmten Bereichen – aufgetreten (U-Sammlung wird. Dazu siehe die 12-Stunden-Nein-U-Liste. Zudem Bericht über Beitrag im Standard. Tenor des Treffens war, dass man nicht warten kann, was von oben kommt, sondern es um Selbstorganisation geht.

Nächstes Wiener Treffen ist am Do. 12. Juni 2014, diesmal um 19.00 Uhr (um 18.00 kein Raum frei) im Amerlinghaus, Kursraum 1, 1. Stock hinten rechts.

 

Termine / Infos:

1. Mai 2014 Aktion / U-Sammlung/Tisch gegen 12-Stunden-Tag in Wien mit Präsentationsblatt von So G’sund und Buch „Gesundheit für alle“

Ort: vor dem Burgtheater auf der Straßenbahninsel links (gesehen in Richtung auf Rathaus). Claudia organisiert Tisch und ist ab 9.00 vor Ort.

Wer mitmachen will, bitte mail an Wilfried Leisch, w.leisch@aon.at

9. Mai 2014 – Bericht vom Carecamp Vienna, findet am 9. Mai im SMZ Süd statt: Hier der Link: http://www.barcamp.at/Carecamp_vienna

Mitte Mai: Care-Treffen in Wien – wird gesondert ausgeschickt, dann auf SoG’sund weblog.

 

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KABEG-Zentralbetriebsrat trifft „Solidarisch G’sund“: Besprechung von Streik und Arbeitskampf

Bericht vom Treffen am 30. Juni 2011 von 11:00 bis ca. 11:45 Uhr, verfasst am 22.7.2011, unter Rücksprache mit dem KABEG-Zentralbetriebsrat (ZBR).

Von Seite des BR waren anwesend: ZBR Arnold Auer sowie Kollegen Stv.BR-Vorsitzender David Radecsy und Wolfgang Thullmann

„Solidarisch G’sund“ war mit Eva Aichholzer (ATTAC) und Walther Schütz (ÖIE-Kärnten / Bündnis für Eine Welt) vertreten.

Ausgehend vom  Offenen Brief „Für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen – STREIK!“, abgeschickt am 8.6.2011, haben wir uns im Büro des ZBR im Klinikum Klagenfurt getroffen. Nachfolgend einige Punkte, die das Gespräch ergab:

1.      Das Treffen war das erste seiner Art und fand in kollegial-freundlicher Atmosphäre statt.

2.      In der Beurteilung der einzelnen Erscheinungen in der scheibchenweisen Degradierung / Privatisierung / Auslagerung eines öffentlichen Gesundheitssystems besteht durchaus Einigkeit. Auer und Kollegen haben hier einen sehr guten und detaillierten Einblick (z.B. im Bereich Dialyse), ein Austausch über einzelne Entwicklungen wäre sicher fruchtbringend.

3.      Über tieferliegende Ursachen dieser Phänomene (ausbleibende Einnahmen etc.) haben wir uns nicht unterhalten.

4.      Hinsichtlich der Kampfmaßnahme „Streik“ bestehen starke Bedenken von Seiten des BR. Als Argumente werden genannt: die Gefahr, dass bei einem Schaden eines Patienten / einer Patientin den Streikenden die Schuld zugewiesen werde. Außerdem habe das Mittel Streik eine schwer zu kontrollierende Eigendynamik. Weiters habe auch eine breite Mobilisierung wie in der Steiermark wenig Erfolg gehabt (Anm seitens „Solidarisch G’sund“: dort gab es allerdings keinen Streik).

5.      Insgesamt zeigt sich der BR über unsere Initiative gut informiert, eine der BR’innen ist ja bei den Treffen von „Solidarisch G’sund“.

6.      Bei einer Veranstaltung im Herbst zu den Auseinandersetzungen in anderen Bundesländern werde uns der BR prinzipiell unterstützen (durch Bewerbung etc.), „Solidarisch G’sund“ wird dem BR bei Zeiten die Detailinformationen zusenden.

7.      Prinzipiell werden ein weiteres In-Verbindung-Bleiben und eine gegenseitige Unterstützung vereinbart.

8.      Resüme: Es war dies ein erstes Kennenlernen und damit ein wichtiger positiver Schritt für mögliche zukünftige Kooperationen. Der Natur eines solchen Treffens gemäß wurde nicht ins Detail gegangen (in dem ja bekanntermaßen so mancher „Teufel“ stecken kann, wie schon der Volksmund weiß).

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Die Auseinandersetzung um unsere Gesundheit hat begonnen

Die Negativschlagzeilen trommeln: Unfinanzierbarkeit, Pflegenotstand, Überalterung … Sie trommeln zum Lied der Eigenverantwortung, der Privatisierung, der Effizienz. Wir müssen nun den Verhältnissen einen anderen, einen solidarischeren Rhythmus aufzuzwingen.

von Walther Schütz Weiterlesen

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Unterstützungserklärung „Solidarisch G’sund“ unterzeichnen!

Wir bitten um Eure Unterstützung!

Hier könnt Ihr unsere Online-Petition unterzeichnen.

Hier könnt ihr die Papierversion der Petition ausdrucken, unterzeichnen und im Freundes- und Bekanntenkreis verteilen.

Rücksende-Adresse auf der Petition ersichtlich.

Wenn Ihr mitarbeiten wollt und an unseren Treffen interessiert seid: Bitte Mail an solidarischgsundÄThotmail.com

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Die erste Radiosendung zu „Solidarisch G’sund“

Walther Schütz interviewte Gesundheitsaktivist Andreas Exner zur Plattform für ein öffentliches Gesundheitswesen, „Solidarisch G’sund“. Die Sendung ist hier nachzuhören.

  • Welche Möglichkeiten hat eigentlich ein an sich gutes Gesundheitssystem innerhalb einer krank machenden Gesellschaft?
  • In welchem Maße ist unser Gesundheitssystem überhaupt öffentlich? Welche Eigendynamik entwickelt sich aus der Kombination von öffentlichen und privaten Interessen?
  • Was ist zu tun? Was will „Solidarisch G’sund?“

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„Solidarisch G’sund“-Veranstaltung: „Unser Gesundheitswesen in Gefahr“ – Do., 7.April, 19:00 – Villach

Das Recht auf Gesundheit ist bedroht! Der Ausverkauf der öffentlichen Gesundheit hat Kärnten erreicht. Die Vorbereitungen für den nächsten Schlag laufen bereits auf Hochtouren. Insbesondere die Krankenhäuser sind seit dem neuen KABEG-Gesetz ins Visier der politischen Begehrlichkeiten gerückt. Die Mitsprache des Personals wurde ausgeschaltet. Die Rechte der Patient/innen sollen einseitigen ökonomischen Interessen untergeordnet werden.

Zudem ist eines zunehmend klar: Die derzeitige Wirtschaftsweise macht erstens krank, sie greift zweitens das öffentliche Gesundheitswesen an, treibt drittens mit der Situation blühende Geschäfte und bestimmt viertens die politischen Antworten auf die entstehenden Katastrophen.

Aber eine gesunde Welt ist möglich!

Markus Schallhas (Gesundheitsjurist, „Solidarisch G’sund“) wird die neue Initiative vorstellen und einen Überblick über die Herausforderungen für unsere Gesundheit in Zeiten der Globalisierung geben. Anschließend geht Thomas Kerschbaum auf die Situation in anderen Bundesländern und speziell in Wien ein. Statements von Personalvertreter/innen und Gewerkschafter/innen sowie Aktivist/innen aus verschiedenen Bereichen runden das Bild ab.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Arbeit von attac-Kärnten kennenzulernen und Aktivist/innen von „Solidarisch G’sund“ zu treffen.

Weitere Infos:
Hier unterzeichnen und Hintergrundmaterial lesen: http://solidarischgsund.org/
Globalisierung und Gesundheit: http://community.attac.at/gesundheit.html
Die internationale Gegen-Bewegung: www.phmovement.org

Eine Veranstaltung von attac-Kärnten in Kooperation mit „Solidarisch G’sund. Initiative für ein öffentliches Gesundheitswesen!“

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