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Spitäler auf dem Weg der Besserung

Benedikt, Robert: Spitäler auf dem Weg der Besserung
Kleine Zeitung, 20. 11. 2012, 20

Kaiser sorgt in der Kabeg für Budgetwahrheit und mehr Personal. Dobernig legt Regierung Voranschlag 2013 vor.

ROBERT BENEDIKT, ANTONIA GÖSSINGER

Gerechnet auf 100 Patienten hat Kärnten im Bundesländervergleich die geringste Zahl an Spitalsärzten, beim Pflegepersonal liegt das Land an vorletzter Stelle“, analysierte Gesundheitsreferent Peter Kaiser (SPÖ) im Vorfeld der heutigen Regierungssitzung. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels. Auf Antrag Kaisers wird die Landesregierung für 2013 eine Erhöhung des „Nettogebarungsabganges“ auf 242 Millionen Euro für die fünf Landesspitäler beschließen. Das sind zwölf Millionen Euro mehr als bisher. Und das bedeutet, dass die Spitäler endlich alle auf dem Papier bestehenden Dienststellen mit „echten“ Menschen besetzen können“.

Mehr Ärzte und Pfleger

Bis zum heurigen Jahr war der finanzielle Abgang der Spitäler mit 230 Millionen Euro gedeckelt. Diese finanzielle Einschränkung führte unter anderem dazu, dass wichtige Vorhaben wie der Ausbau der Psychiatrie in Villach oder Adaptierungsarbeiten am LKH Wolfsberg hintangestellt werden mussten. Auch die geplante Konzentration der „Kopffächer“ (HNO, Mund-, Kiefer-und Gesichtschirurgie) am Klinikum in Klagenfurt konnte bisher nicht verwirklicht werden.

Jetzt gäbe es laut Kaiser wieder ein „realistisches Budget“ in der Kabeg. Mehr Geld bedeutet auch mehr Personal. So wird die Ankündigung aus dem Frühjahr, wonach die Spitäler mit 20 Ärzten und 50 diplomierten Pflegekräften zusätzlich besetzt werden, endlich Realität. Die Aussicht auf diese Maßnahme soll das Betriebsklima an den Kabeg-Krankenhäusern wesentlich verbessert haben. Zentralbetriebsratsobmann Arnold Auer: „Die Kollegen haben wieder das Gefühl, ernst genommen zu werden.“ Der zweijährige FPK/ÖVP-Alleingang hatte für massive Probleme gesorgt. Nachdem die Spitalspolitik von allen vier Landtagsparteien außer Streit gestellt wurde, rechnet Kaiser mit einem einstimmigen Beschluss in der heutigen Regierungssitzung.

Keine Verhandlungen

Wohl nur mit den Stimmen der vier FPK-Regierungsmitglieder dürfte der Landesvoranschlag 2013 an den Landtag weitergeleitet werden, den Finanzreferent Harald Dobernig (FPK) heute vorlegt. Denn Dobernig hat keinerlei Parteien- oder Referentenverhandlungen geführt. Gespräche hat es nur auf Büroleiter-Ebene gegeben. Der Voranschlag sieht eine Nettoneuverschuldung von 115 Millionen Euro vor. Heuer beträgt sie 143 Millionen.

ZAHLEN & FAKTEN

Spitälerbudget. Der Abgang der fünf Landesspitäler (Kabeg) durfte bisher 230 Millionen Euro i nicht übersteigen. Das sorgte angesichts ständig steigender Kosten für massive Probleme.

Landesbudget. Der Voranschlag 2013 hat ein Volumen von 2,2 Milliarden. Erhält er im Landtag keine Mehrheit, wird ab Jänner jeden Monat ein Zwölftel des Vorjahresbudgets freigegeben.

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Kabeg: Streit um ungerechte Gehälter

wru: Kabeg: Streit um ungerechte Gehälter
Österreich, 19. 12. 2012, 20

Klagenfurter bekommen mehr Lohn

Benachteiligung in Millionenhöhe

(wru) Weiterlesen

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Private Medizin-Uni ist geplant

NN: Private Medizin-Uni ist geplant
Klagenfurt, 6. 12. 2012, 5 Weiterlesen

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Finanzpolizei geht gegen Kabeg vor

Rausch, Wolfgang: Finanzpolizei geht gegen Kabeg vor
Kleine Zeitung, 16. 11. 2012, 22f

Razzia in der Kabeg-Zentrale sorgte für großes Aufsehen. Vertrag mit dem „Wohlfühlmanager“ birgt Probleme für die Kabeg-Chefin.

WOLFGANG RAUSCH und THOMAS CIK Weiterlesen

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Spitäler-Chefin am Absprung?

Gössinger, Antonia: Spitäler-Chefin am Absprung?
Kleine Zeitung, 30. 7. 2012, 14

Mit Herbst tritt die neue alte Struktur im Spitalswesen wieder in Kraft. Zwei Jahre nach dem Kraftakt, mit dem FPK und ÖVP Gesundheitsreferent Peter Kaiser (SPÖ) entmachtet hatten, wurde der Retourgang eingelegt. Zu groß wurden durch umstrittene Entscheidungen der Spitäler-Holding Kabeg die Rufschädigung und die Probleme vor allem für das Klinikum Klagenfurt. Das neue, von allen vier Landtagsparteien beschlossene neue Kabeg-Gesetz, stellt laut Kaiser zu 95 Prozent den früheren Zustand wieder her.

Das könnte Kabeg-Chefin Ines Manegold die Freude an ihrem Job verdorben haben. Sie bestätigt Gespräche mit Personalberatungsunternehmen, . dementiert aber konkrete Verhandlungen über einen Manager-Posten in einem deutschen Gesundheitsunternehmen. Sie werde „öfters angesprochen“, so Manegold. Das könnte Ergebnis ihres erfolgreichen Netzwerkens sein. Denn 2010 kürte sie ein deutsches Gesundheitswirtschaftsmagazin zur „Managerin des Jahres“. Mitherausgeber ist zufällig ein deutscher Spitalschef, der Ersatzmitglied in der Kabeg-Expertenkommission ist, die es künftig in der Form auch nicht mehr geben wird.

Bestritten wird von Manegold, dass sie Scheinrechnungen zu verantworten habe, die von der Kabeg bezahlt würden. Eine entsprechende – anonyme – Anzeige erging an die Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien.

ANTONIA GÖSSINGER

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Hoffnung für „ausgeblutete“ LKH

Benedikt, Robert: Hoffnung für „ausgeblutete“ LKH
Kleine Zeitung, 13. 7. 2012, 18

Gesundheitscharta vor der Umsetzung. Chefs der fünf Häuser, Betriebsrat und Kabeg beraten, wo 20 Ärzte und 50 Pfleger zugeteilt werden.

ROBERT BENEDIKT Weiterlesen

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Erfolgsprämien

Rausch, Wolfgang: Erfolgsprämien
Kleine Zeitung, 6. 6. 2012, 15

WOLFGANG RAUSCH Weiterlesen

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