Schlagwort-Archive: Ärzte

Spitalsärzte klagen an

Wetz, Andreas: Spitalsärzte klagen an
Die Presse, 24. 2. 2013, 10f

Die Debatte um den Sinn von Kleinstspitälern führen meist Politiker. Nun erzählen Ärzte aus Niederösterreich, woran es ihrer Meinung nach krankt: Es sind Geschichten über Personaltricks, politische Einflussnahmen und vermeidbare Todesfälle.

VON ANDREAS WETZ Weiterlesen

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Protestaktion gegen Gesundheitsreform

NN: Protestaktion gegen Gesundheitsreform
Kleine Zeitung, 21. 12. 2012, 25

KLAGENFURT. Kärntens Ärzte werden – wie ihre Kollegen aus Oberösterreich – mit Protesten gegen die Gesundheitsreform vorgehen. Wollte die Ärztekammer gegen Mittag Ordinationsschließungen nicht ausschließen, besann sie sich am Nachmittag eines Besseren. „Schließungen von Ordinationen wird es mit Sicherheit nicht geben“, sagte Kammeramtsdirektor Bernd Adlassnig. „Das ginge zulasten der Patienten und genau das wollen wir ja vermeiden.“ Also gibt es am 16. Januar 2012 eine große Veranstaltung für Mediziner an der Alpen-Adria-Universität. Dort soll über die Auswirkungen der Reform aufgeklärt werden. Weitere Proteste seien möglich, wenn der Inhalt der beschlossenen Reform konkret bekannt sei.

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„Praktischer Arzt stirbt aus“

Auer, Bettina: „Praktischer Arzt stirbt aus“
Kleine Zeitung, 13. 12. 2012, 27

Niedergelassene Ärzte lehnen die Gesundheitsreform ab. Das Klinikum begrüßt sie.

BETTINA AUER Weiterlesen

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„Zweiklassenmedizin“: Die Ärzte mobilisieren gegen die Gesundheitsreform

Bonavida, Iris: „Zweiklassenmedizin“: Die Ärzte mobilisieren gegen die Gesundheitsreform
Die Presse, 22. 11. 2012, 2

Proteste. Die Ärztekammer rechnet mit gravierenden Einschnitten in der Patientenversorgung und droht mit „spürbaren Maßnahmen“. Die Politik reagiert mit heftiger Kritik.

VON IRIS BONAVIDA UND THOMAS PRIOR Weiterlesen

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Ärzte: „Das gab es nur in der DDR“

Götz, Thomas: Ärzte: „Das gab es nur in der DDR“
Kleine Zeitung, 22. 11. 2012, 4f

In ihrer großen Protestversammlung gegen die Gesundheitsreform der Regierung attackieren die Ärzte die Politik im Allgemeinen und den Gesundheitsminister im Besonderen.

THOMAS GÖTZ, MICHAEL JUNGWIRTH Weiterlesen

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„Danke, wir gehen“ auf Polnisch

Czarnowska, Martyna: „Danke, wir gehen“ auf Polnisch
Wiener Zeitung, 17. 11. 2012, 6

East Side Stories von Martyna Czarnowska

Ärzte in vier osteuropäischen Ländern protestieren gegen niedrige Gehälter und drohen mit massenhaften Kündigungen.

In Tschechien ist die Uhr noch gegangen, wenn auch rückwärts. In Polen aber ist die Zeit bereits abgelaufen. Es ist nicht fünf vor sondern fünf nach zwölf. Um diese symbolische Uhrzeit wollen sich am Dienstag polnische Ärzte vor dem Gesundheitsministerium in Warschau versammeln. Sie demonstrieren gegen niedrige Löhne, schlechte finanzielle Ausstattung der Spitäler, Entlassungen und Privatisierungen von Krankenhäusern. Und die Polen werden nicht die Einzigen bleiben. In drei weiteren osteuropäischen Ländern sind ähnliche Protestaktionen geplant: in Tschechien, der Slowakei und Ungarn. In all diesen Staaten, wo das Gesundheitswesen jahrzehntelang nur öffentlich geregelt und finanziert worden war, verschärft sich die Lage: Die Regierungen müssen sparen, Versicherungen haben keine lange Tradition, Privatisierungen sind oft ohne Konzept. Spitalsärzte verdienen kaum mehr als 1000 Euro, weit weniger als ihre Kollegen in Westeuropa.

„Danke, wir gehen“ hat daher vor gut einem Jahr die tschechische Gewerkschaft befunden und ihren Protest unter dieses Motto gestellt. Tausende Ärzte haben mit ihrer Kündigung gedroht und auf ihrer Homepage den Stichtag dafür mit einer rückwärts tickenden Uhr veranschaulicht. Die polnische Vereinigung stellt nun ebenfalls Massenkündigungen in Aussicht. Dabei sind bereits viele tatsächlich gegangen – ins Ausland, wo sie bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter haben. Spätestens nach den EU-Beitritten 2004 und 2007 hat der Exodus von Ärzten und Pflegepersonal aus Ost- und Südosteuropa immense Ausmaße erreicht. Rumänien etwa haben nach 2007 mehr als 5000 Ärzte verlassen, die Zahl ihrer polnischen Kollegen in der Emigration in den ersten Jahren ihrer EU-Mitgliedschaft soll ähnlich hoch gewesen sein. Manche Schätzungen gehen von insgesamt zwei Millionen ausgewanderten Polen aus.

Die Rockwool Foundation Research Unit gibt eine geringere Summe an: Rund 600.000 Menschen bis zum Jahr 2007. Doch auch damit wäre die Zahl der Emigranten in nicht einmal zehn Jahren auf das Sechsfache gestiegen. Das in Dänemark ansässige Forschungsinstitut hat die Auswirkungen der Auswanderung auf die Gehälter in Polen untersucht. Die Studie ergab, dass die Löhne zwischen 1998 und 2007 jährlich um rund 1,7 Prozent gestiegen sind – vor allem für Arbeitskräfte mit höherer Bildung. Ein Zehntel des Anstiegs wird auf die Emigration zurückgeführt, unter anderem wegen der Mängel auf dem Heimats-Arbeitsmarkt. Aus Sicht der polnischen Ärzte hat sich die Situation dennoch kaum gebessert. Ihre Lage schätzen sie sogar noch schlechter ein als die ihrer Kollegen in anderen osteuropäischen Ländern.

Das bestätigt teils ein Bericht der EU-Kommission und OECD. Während etwa in Österreich der Anteil öffentlicher und privater Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt elf Prozent beträgt, sind es in Polen sieben Prozent -weniger als in Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Und in keinem EU-Land gab es 2010 eine so geringe Ärztedichte. Auf 1000 Polen kamen gerade einmal 2,2 Ärzte.

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„Nach dem Studium wird man ins Leere geworfen“

Pechar, Brigitte: „Nach dem Studium wird man ins Leere geworfen“. Wiener Zeitung, 5. 8. 2011, 5.

Von Brigitte Pechar

Erfahrungen österreichischer Medizin-Absolventen.

„Für eine Praxis wird man gar nicht ausgebildet.“ Weiterlesen

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