„Sozial aber nicht blöd“: Unterschriftenliste zur Unterstützung der PflegearbeiterInnen

[via behindertenarbeit.at]

Initiative „Sozial, aber nicht blöd“ formuliert AN-Forderungen für BAGS-KV 2014

Ziel der Initiative ist eine kämpferische Kampagne rund um die BAGS-Verhandlungen, damit die Gewerkschaft nicht wieder einem miesen Abschluss zustimmt.

Mit einer Unterschriftenaktion will die ArbeitnehmerInnen-Initiative „Sozial, aber nicht blöd“ im Vorfeld der Kollektivvertragsverhandlungen für 2014 auf grundlegende Forderungen aufmerksam machen. Folgende 4 Forderungspunkte sind auf der Unterschriftenliste formuliert:

 

 

1. Lohn- und Gehaltserhöhung um 7 %, mindestens jedoch € 150,-

Da sich unsere Lohn- und Gehaltserhöhungen immer um die Inflationsrate bewegen, bleibt Netto zu wenig übrig. Dies bedeutet jedes Mal einen Reallohnverlust. Der Abstand zum österreichischen Durchschnittseinkommen vergrößert sich dadurch regelmäßig. Dem kann nur durch eine wirkliche und merkbare Reallohnerhöhung entgegengewirkt werden.

2. Eine zusätzliche Woche Urlaub ab dem ersten Arbeitsjahr

Die Burn-Out-Rate im Gesundheits- und Sozialbereich ist gefährlich hoch. Zusätzlich werden viele KollegInnen aufgrund der hohen körperlichen Belastung berufs- oder arbeitsunfähig. Eine Möglichkeit zur Reduktion dieser Belastungen ist eine Verkürzung der Arbeitszeit. Ein erster Schritt dazu wäre eine zusätzliche Urlaubswoche.

3. Die ArbeitgeberInnen sollen sich verpflichten, keine prekären Dienstverträge auszustellen

Viele Kolleginnen und Kollegen sind als freie DienstnehmerInnen und Leiharbeitskräfte in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Dies ist nicht nur zum Nachteil der Beschäftigten, sondern wirkt sich oftmals auch auf die Betreuungsqualität aus. Auch wenn sich diese Situation allgemein schon verbessert hat, ist es in vielen Betrieben oft noch gängige Praxis.

4. Ernsthafte Vorbereitung und Durchführung von gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen, um heuer einen besseren KV-Abschluss zu erzielen. Abgeschlossen werden darf erst nach Diskussionen und Urabstimmungen in den Betrieben.

Viele internationale und österreichische Beispiele zeigen, dass durch Vernetzung und gute Vorbereitung Aktionen und Streiks im Gesundheits- und Sozialbereich sehr wohl möglich sind.

Download der Unterschriftenliste

Kontakt:  sozialabernichtbloed@gmx.at

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