Pflegeheim muss Betten abbauen

Schlager, Gerlinde: Pflegeheim muss Betten abbauen
Kronenzeitung, 25. 2. 2013, 19

Das Haus „Elisabeth“ der Caritas sieht sich verstärkter Konkurrenz ausgesetzt:

Der Wettbewerb unter Pflegeheimen im Lavanttal ist groß geworden. Das zwingt das Caritas-Haus „Elisabeth“ in St. Andrä dazu, neue Wege zu gehen. Die Bettenkapazität wird von 168 auf 100 reduziert werden. Dafür schüttet das Land aber höhere Pflegesätze aus. Die Caritas musste dort bereits 18 Mitarbeiter abbauen.

„Diese neue Situation zwingt uns zu Entscheidungen. Wir hoffen, dass es nicht noch schlimmer wird“, sagt Caritas-Direktor Viktor Omelko. Seit dem Vorjahr habe sich die Lage im Caritas-Pflegeheim massiv verschlechtert. Die vom Land zugelassenen 168 Pflegebetten waren längst nicht mehr ausgelastet: „Vor drei Jahren haben wir noch 145 Menschen betreut.“

Das Haus „Elisabeth“ ist vor 13 Jahren um sechs Millionen Euro renoviert worden. „Wir haben alles modernisiert und hatten als Höchststand 83 Mitarbeiter“, so der Caritas-Chef. In jüngster Zeit mussten 18 Mitarbeiter abgebaut werden.

Die Konkurrenz im Tal mit Heimen in Frant-schach, Bad St. Leonhard, Neudau und Gemmersdorf wird spürbar. Die Caritas musste reagieren und einen höheren Pflegesatz beantragen, sonst hätte sie den Betrieb nicht mehr wirtschaftlich führen können.

Omelko: „Es wurde uns mündlich zugesichert.“ Die Bettenreduzierung führt dazu, dass in St. Andrä hauptsächlich Einzelzimmer geführt werden. 25 von den 100 Betten werden künftig für Menschen mit geistiger und körperlicher Einschränkung ausgerichtet.

VON GERLINDE SCHAGER

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