Eilaktion für Pro mente Kärnten: für eine politisch unabhängige Arbeit!

Solidarisch G’sund unterstützt eine Eilaktion für Pro mente Kärnten: für eine politisch unabhängige Arbeit!

Pro mente Kärnten hat rund 350 MitarbeiterInnen und betreut etwa 4.000 KlientInnen. Der Verein pro mente Kärnten ist zu 100% der Eigentümer des Gesundheitsbetriebes pro mente Kärnten GmbH. Die ordentlichen Mitglieder wählen den Vorstand und bestimmen damit die Gebarung des Vereins. Je nach Kräfteverhältnis in der Generalversammlung wird die Entscheidung für oder gegen die Fortsetzung der bisherigen Arbeit von pro mente Kärnten getroffen.

Solidarisch G’sund bittet (1) um ordentliche Mitgliedschaften bei pro mente Kärnten bis spätestens Donnerstag, 13.12.2012. Eine ordentliche Mitgliedschaft kann online hier gelöst werden: http://www.promente-kaernten.at/mitglied-werden/ Sofern eine Teilnahme an der Generalversammlung am 18.12.2012 nicht möglich ist, bitten wir (2) um Ausfüllen einer Stimmvollmacht, die hier downgeloadet werden kann: VOLLMACHT_EL Die Vollmacht muss bis spätestens Montag, 17.12. im Original bei MAS Eva Leutner (Geschäftsführerin pro mente Kärnten) einlangen. Email und Fax sind nicht möglich.

Mitteilung von GF MAS Eva Leutner, pro mente Kärnten:

Bei der Generalversammlung des Verein „pro mente kärnten, Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit“, die am 18. Dezember 2012 in Klagenfurt stattfindet, werden die Weichen für die weitere Ausrichtung des Vereins und des Gesundheitsbetriebes pro mente kärnten GmbH gestellt.

Für die Wahl des Vorstandes wurde eine zweite Liste eingereicht, es gibt begründete Befürchtungen, dass es unter einer neuen Führung zu einer Neupositionierung kommt und jener bewährte Weg in Gefahr ist , der politisch unabhängige, professionelle Dienstleistungen und Expertise gewährleistet, geleitet vom Empowermentgedanken und in enger Zusammenarbeit mit den anderen Anbietern der Sozialwirtschaft und dem stationären Bereich in Kärnten.

Durch die Unterstützung der Liste Platz ist  Kontinuität in der Weiterentwicklung von intra- und extramuralen Versorgungsstrukturen gewährleistet.

Auf der Liste des bisherigen Obmannes, Prim. Thomas Platz kandidiert mit ihm Prim. Herwig Oberlerchner (aktueller Vorstand der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Klagenfurt), der Betriebsratsvorsitzende Günter Kolle, Dr. Hildegard Bierbaumer und Birgit Winkler als User-Sprecherinnen, Mag. Annemarie Krammer als Vertreterin der Angehörigen sowie die beiden GmbH-GeschäftsführerInnen Mag. Paul Streit und Eva Leutner, MAS.

Wenn Sie den bisher erfolgreichen Weg von pro mente kärnten unterstützen wollen, können Sie unter

http://www.promente-kaernten.at/mitglied-werden/

 Mitglied werden – bitte bis Donnerstag, 13. 12. 2012.

Wenn Sie nicht persönlich an der Generalversammlung teilnehmen können, ersuche ich Sie, Ihre Stimme mittels Vollmacht an mich übertragen – diese Vollmacht muss bis spätestens Montag, 17.12. Mittags im Original (Fax oder e-mail sind leider nicht gültig) bei pro mente kärnten zu meinen Handen oder meiner Privatadresse sein.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung,

Eva Leutner, MAS

Geschäftsführerin pro mente kärnten

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57 Kommentare

Eingeordnet unter Aktionen solidarisch g'sund

57 Antworten zu “Eilaktion für Pro mente Kärnten: für eine politisch unabhängige Arbeit!

  1. Weme

    Danke Solidarisch’Gsund.

  2. Mr. Zweiglein

    Habe gerade im Standard von einem Kommentator von dieser Seite erfahren. Gibt es mehr Informationen zu der Sache? Konkretere?

  3. Weitere Informationen per Anfrage an uns: solidarischgsund ÄT hotmail.com

  4. FerdinandS

    Ich habe mit einer engagierten Betroffenen (Klientin, Userin) gesprochen. Sie meint, dass bei Pro Mente Kärnten sehr viel für die Betroffenen-Bewegung getan wird. Es gibt Mitsprache im Vorstand, finanzielle Unterstützung usw.

    Sie macht sich große Sorgen, dass das über lange Jahre aufgebaute, zerstört werden könnte. Von der gegnerischen Liste (diejenige mit FPK Unterstützung) habe es bis jetzt kein Interesse an ihnen gegeben.

    Das sozialpsychiatrische Konzept von Pro mente ist etwas, das nicht selbstverständlich ist! Auf der gegnerischen Liste sind angeblich auch keine Fachärzte oder ähnliche Spezialist/innen.

    Die Fortschritte in der Psychiatrie beruhen auf einer kontinuierlichen Auseinandnersetzung auch über Widerstände. Das sollte auf keinen Fall mit parteipolitischer Unterstützung schnell über Bord geworfen werden.

    All dies sollte bedacht werden, wenn einem die finanziellen Aspekte (wie mir!) ein Dorn im Auge sind.

  5. Wolf Seemann

    sorry, aber ihr verschweigt in eurem blinden beißreflex, dass der gegenkanditat nicht irgendein querulant, sondern der langjährige vereinskassier ist. der hat sich halt nicht mehr anders zu helfen gewusst, als gegen platz, leutner und co zu putschen. Er berichtet, die verweigern ihm seit monaten in bestimmte finanzsachen einsicht – als kassier des vereins!!!

    nicht nur, dass platz sich nach eigenen angabe von seiner geschäftsführung ein höheres gehalt als der landeshauptmann auszahlen lässt – steht heute in der kleinen. es besteht im verein u.a. auch der verdacht(!), dass geld in irgendwelche beautiy-projekte unter kontrolle der geschäftsführung und des obmannes verschoben wurden – irgendwas mit einer schönheitsklinik, wie man im verein hört. scheint recht reell zu sein, der verdacht, da kommt sicher noch was nach. und das darf offenbar nicht ans tageslicht geraten – und da hilft solidarischgsund nun munter mit. platz, leutner und co müssen bleiben, jaja… solidarisch mit den abzockern, die soli-gemeinde.

    ihr erklärt alle, die nicht wollen, dass eine spendenorganisation im 200.000,- bereich jährlich chefgagen zahlt, zu inkompetenten fpk-anhängern. leutner hat auch schon briefe verschickt, wo sie den gegenkandiaten heruntermacht als „handwerker“, der sich nicht auskennt. als ob arbeiter keine politischen rechte hätten. abgesehen davon stellt der „handwerker“ mit seinen arbeitsprojekten ein viertel der kohle dieses vereins auf… das mit der fpk hat leutner in die welt gesetzt, der typ ist aber gar nicht politisch aktiv oder wo dabei..

    abgeshen von den dummen arbeitern: die liste des vereinskassiers umfasst den halben ehemaligen vorstand, der aus protest gegen die undurchsichtigen finanzen den hut drauf geschmissen hat. wollt ihr allen ernstes expertInnen wie prof. mayring von der psychologie in klagenfurt oder die ärztliche leiterin den psychosozialen dienstes eines anderen bundeslandes, eine uni-professorin im dienst des gesundheitsministeriums, 2 anwälte, einen steuerberater usw. – das ist nämlich die phöse-fpk-rebellenliste – auch als idioten abstempeln?

    steigt runter vom bobo-bussi-lifestyle der selbstgerechtigkeitsszene und redet mal mit den arbeitern bei pro mente, nicht nur mit den managerInnen… wie kommen die alle dazu, jetzt als fpk-deppen herabgewürdigt zu werden?

    ihr betreibt ein öffentliches medium – checkt eure geschichten wenigstens gegen, bevor ihr online geht, redet wenigstens mit dem gegenkanditaten oder mit pro-mente-hacklern und eben nicht nur mit der € 10.000,-+ gehaltsklasse (auch wenn DAS scheinbar eher eure freunde sind.)

  6. Bei Solidarisch G’sund sind einige Leute aktiv, die selbst in der Betreuung psychisch kranker Menschen tätig waren oder sind.

    Uns ist die Fortführung der Arbeit von pro mente in bisheriger Form sehr wichtig und wir halten pro mente – nicht zuletzt aufgrund eigener professioneller Erfahrung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen – für ein sehr positives Beispiel, nicht nur in Kärnten.

    In der Kandidatur der zweiten Liste sehen wir eine Gefährdung dieser Arbeit, erstens aufgrund der parteipolitisch einschlägigen Nähe von Teilen ihrer Mitglieder und dem wahrscheinlich überwiegenden Teil ihrer UnterstützerInnen, zweitens aufgrund der teilweise fraglichen beruflichen Kompetenz. Dies betrifft den Listenführer, der in dieser Rolle ja nicht für die Rechte der „Arbeiter“ antreten sollte, sondern um das Wohl psychisch kranker Menschen bestmöglich zu garantieren. Die für die Liste Dabernig kandidierende Sozialpsychiaterin arbeitet im Burgenland – keine angemessene Voraussetzung für die für eine gute Betreuungsarbeit wichtige Kooperation mit dem intra- und extramuralen Bereich in Kärnten.

    Die finanziellen Gebarungen von Prim. Platz – wie auch immer diese aussehen mögen, was wir momentan nicht beurteilen können – sind ein Thema, das diese Problematik nicht betrifft.

    Insider-Informationen zeichnen ein durchaus differenziertes Bild der Motive der Gegenkandidatur – wobei eine Orientierung am Wohl der KlientInnen allerdings nicht aufscheint. Damit ist diese Kandidatur kaum geeignet die Arbeit von pro mente im Sinne der KlientInnen fortzuführen.

    Eine FPK-Nähe ist wohl nicht das alleinige Motiv der Gegenkandidatur, aber aus verschiedenen Gründen augenfällig. Mit den Zielen von Solidarisch G’sund ist der Einfluss von ParteifunktionärInnen auf eine Gesundheitseinrichtung grundsätzlich nicht vereinbar. Nicht nur unsere Kritik, sondern unseren Widerstand muss jedoch der Einfluss einer rechtsextremen Partei oder ihr auch nur nahestehende (geschweige denn darin arbeitende) ProponentInnen wecken, die schon in ihren Grundstrukturen und Basisideologien – und nicht nur in allfälligen Entgleisungen einzelner FunktionärInnen – gegen Gleichheit, gegen Menschenwürde und gegen Gesundheit für alle auftritt.

    Summa summarum: Wir fordern mehr Einkommens- und Entscheidungsgleichheit sowohl in Gesundheitseinrichtungen als auch in allen anderen Betrieben, nicht zuletzt weil soziale Gleichheit der wichtigste Faktor für Gesundheit zumindest in reichen Ländern ist. Die Kandidatur der Gegenliste hat aus besagten Gründen mit diesen Zielen jedoch nichts zu tun und droht zudem die sehr gute Betreuungsarbeit von pro mente zu verschlechtern. Dies ist der Hintergrund unserer Unterstützung für den Aufruf.

  7. w.s.

    @gesundheitsolidarisch:
    1. das geruecht vom fpk-hintergrund wird auch bei staendigem wiederholen nicht wahrer.
    2. der obmann-gegenkanditat ist seit jahren scheinbar kompetent genug platz in den bereich arbeit zu vertreten – und dort macht der verein 50% der projekte. die betreuungsprojekte wird z.b. prof. mayring wohl kapieren – oder ist der auch blød und fpk?
    3. es geht nicht um die finanzwirtschaft von platz allein sondern auch von leutner und streit. euch mag egal sein dass allein platz ueber 200.000 p.a. abgreift – den spendern ist das nicht wurscht, den ehrenamtlichen a net und den betreuerInnen in der pmk mangelwirtschaft schn gar net.
    4. platz & co werden die gemeinnutzigkeit verlieren weil allein die gagen verdeckte gewinnausschuettung sind. denen is aber blunzn wenn die klientInnen auf der strasse stehen weil kein verein die steuernachzahlung packt.

    aber packelts ruhig weiter miteinand und redets den nuetzlich empørten deppen ein, dass sie ihre antifa-pflichten tun, wenns der leutner eine stimme uebertragen damit das management in wirklichkeit kasse auf kosten der klienten machen kann.

    wieviel zahlt EUCH das pm-management eigentlich fuer die aktion? fallen drittmittel ab?

  8. @w.s.:

    Aus Ihrem Kommentar ist nicht zu ersehen, dass das Wohl der KlientInnen ein Argument für die Gegenkandidatur darstellt. Dies ist allerdings unser Anliegen.

    Wie aus unseren Zielsetzungen und unserem post oben zu ersehen, fordern wir mehr Einkommens- und Entscheidungsgleichheit. Wie festgestellt hat jedoch die Gegenliste damit nichts zu tun.

    Der Obmann-Gegenkandidat hat bislang Arbeitsprojekte geleitet. Das sagt nichts über seine Qualifikation in Hinblick auf die Leitung eines Vereins zur Betreuung psychisch Kranker aus.

    Für seine FPK-Nähe gibt es einige Belege. Als einer von anderen dürfte die Lobeshymne von Hrn. Dabernig auf LR Ragger genügen:

    „Dabernig lobte außerdem Christian Ragger als ‚großartigen und engagierten Sozialreferenten‘. Er sei ein Mensch, der pro mente in seiner Seele mittrage.“ (Quelle PR-Aussendung von LH Dörfler: http://www.mein-klagenfurt.at/aktuelle-pressemeldungen/pressemeldung-juli-2010/sonne-fuer-die-seele-pro-mente-weitensfeld/; siehe auch: http://www.ktn.gv.at/144284p_DE-?newsid=15300&search144288=)

    Gesundheit für alle ist mit faschistischen oder in anderer Art rechtsextremen Haltungen unvereinbar. Ebenso mit der positiven Beurteilung von Politikern, die für mehr soziale Ungleichheit und Kürzungen im Gesundheits- und Pflegebereich eintreten.

    Zu uns: Es wäre schön, würden wir über finanzielle Mittel verfügen. Wir sind allerdings nicht einmal eine formelle Organisation. Über die UnterstützerInnen unserer Forderungen können Sie sich auf der Website informieren: http://solidarischgsund.org/about/

  9. w.s.

    @gesundheitsolidarisch
    i see.

    wenn ein bereichsleiter fuer førdergelder den zustændigen landesrat anschleimt ist das schlimmer, als dass dessen vorgesetzte diese gelder dann privat einstecken. nu ja, thats bobo-lifestyle.

    weiters: handwerker und arbeitsprojektleiter sind politisch menschen zweiter klasse – sie kønnen keine politische vertretungsfunktion (obmannschaft) ausueben, auch nicht mit einer doppelgeschæftsfuehrung an ihrer seite. thats faschism

    ferner: parteipolitik ist o.k. wenn sie von gruenen und kommunisten ausgeht – dort wird ja offenbar auch ausserhalb kærntens fuer die generalversammlung geworben. thats business.

    zu schlechter letzt: es ist redlich, klientInnen zu instrumentalisieren. thats solidarischgsund.

    danke, jetzt is ma zum kotzen.

  10. @w.s.

    Die Leitung eines Gesundheitsbetriebes ist unserer Auffassung nach keine parteipolitische Angelegenheit. Instrumentalisiert werden Menschen, wenn sie anderen Zwecken als sie selbst dienen. Das ist bei den Motiven und der Selbstdarstellung der Gegenkandidatur offenbar der Fall. Auch Sie bringen keine anderen Argumente als solche, die die KlientInnen nicht betreffen.

    Was andere Parteien im Konflikt um die Vorstandswahl machen, solange sie keine Listen aufstellen, ist nicht die Angelegenheit von „Solidarisch G’sund“. Es gibt eine Trennlinie zwischen akzeptablen politischen Parteien und inakzeptablen. Diese Trennlinie verläuft zwischen FPK bzw. FPÖ (und anderen rechtsextremen Parteien) und dem Rest.

    Faschismus bedeutet die zwangsweise Befriedung des Klassenkampfes zum Nutzen von Staat und Kapital. (Rechtsextremismus ist breiter definiert und beruht auf der Verbindung mehrere Ideologien der Ungleichheit. Der Nationalsozialismus, also die österreichische Version des Faschismus, ist nicht mit dem Faschismus im italienischen Sinne gleichzusetzen.)

    „Solidarisch G’sund“ tritt für mehr Einkommens- und Entscheidungsgleichheit ein. Nur hat die Gegenkandidatur damit – wie schon erwähnt – nichts zu tun; und sollte zuvorderst naturgemäß eine Verbesserung der Betreuung im Sinn haben.

    Ihnen ist offenbar nicht bekannt, dass wir den Streik bei pro mente in Oberösterreich mehrfach als positives Beispiel für den Einsatz für mehr Einkommens- und Entscheidungsgleichheit hervorgehoben und den Streikführer zu einer öffentlichen Veranstaltung in Kärnten eingeladen haben, bei der viele BetriebsrätInnen anwesend waren. Hier sollten auch die Beschäftigten von pro mente Kärnten ansetzen, wenn ihnen soziale Gleichheit ein Anliegen ist.

    Sie können dazu hier nachlesen: http://solidarischgsund.org/2011/05/17/streiks-funktionieren-teil-1-beispiel-pro-mente-oo-und-exit-sozial-dezember-2010/; http://solidarischgsund.org/2012/03/22/streiks-funktionieren-teil-2-beispiel-klinikum-stuttgart-aktionen-2005-2008/; http://solidarischgsund.org/2011/10/12/ich-bin-ab-jetzt-im-streik-bericht-von-der-solidarisch-gsund-veranstaltung-gegen-das-kranksparen/; http://solidarischgsund.org/2011/10/06/gegen-das-kranksparen-widerstand-im-gesundheitsbereich-%E2%80%93-von-demonstration-bis-streik-solidarisch-gsund-veranstaltung-klagenfurt-7-10/

  11. w.s.

    @gesundheitsolidarisch
    ich hab schon verstanden. sie repræsentieren eine abgehobene gruppe priviligierter aus dem ngo-establishment und kæmpfen solidarisch fuer leutner platz und streit. jede verdrehung und halbwahrheit ist dazu recht. es geht ihnen weder um klientInnen noch mitarbeiterInnen, sondern nur um die privilegien ihrer genossen. wer sich denen entgegenstellt ist ein faschist auch wenns sp-abgeordnete sind.

    also keinen streik. platz und die beiden gf im verbund mit dem korumpierten betriebsrat sind vøllig isoliert – alle anderen akteure der letzten jahre stehen geschlossen auf der gegenseite – mit der ueberwiegenden mehrheit der mitarbeiterInnen. wozu streiken? das gesindel rausschmeissen, die gerichte arbeiten lassen und die trotz platz leutner und streit erfolgreiche arbeit wie bisher weiterfuehren und den klientInnen die budgets uneingeschrænkt zugute kommen lassen.
    wir brauchen uns also nicht weiter zu unterhalten – standpunkte und motive sind klar und der begriff der solidaritæt und das anliegen des antifaschismus durch eure zynische agitation beschædigt genug. schade drum und enttæuschend.

  12. Martin Mair

    Die Antwort von „solidarisch Gsund“ auf die doch massiven Vorwürfe in Sachen Finanzgebahrung sind aber alles andere als zufrieden stellend. Da wäre es wohl besser, diese zuerst zu klären, bevor sich da der Vorstand, dem da etwas vorgeworfen wird, wieder einzementiert. Schliesslich kann man nicht wirklich behaupten, links der Mitte sei alles super und rechts der Mitte alles böse. Ein derartiger Manichäismus sollte in einer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft wohl nicht mehr Platz haben.

    Ich selbst habe auch schon einige Erfahrung mit verlogenen und durch und durch korrupten vorgeblichen „Linken“ gesammelt …

  13. @w.s. und Martin Mair:

    In der Frage des Gehalts von Prim. Platz wissen wir nicht mehr als die Öffentlichkeit. Es hätte nach Insiderinformationen auf Betreiben des alten Vorstands extern geprüft werden sollen.

    Nachdem der Einfluss einer rechtsextermen Partei im Vorstand einer Gesundheitseinrichtung weder im Sinne von „Gesundheit für Alle“ noch im Sinne sozialer Gleichheit und von Transparenz ist, wie gerade die Vorgänge in Kärnten zeigen, gilt es diesen zu verhindern. Davon abgesehen sieht „Solidarisch G’sund“ den Einfluss jeglicher Parteipolitik auf eine Gesundheitseinrichtung kritisch.

    Dem unterliegt kein manichäisches Weltbild, sondern erstens eine klare Position zu FPK und FPÖ und zweitens eine klare Position gegen Parteieinfluss.

    Es gilt zuvorderst die bisherige gute Arbeit von pro mente in Kärnten zu sichern. Dies wäre mit der Gegenkandidatur-Liste nicht möglich – die im übrigen ja auch nicht aus GeringverdienerInnen besteht, um es vorsichtig auszudrücken. „Solidarisch G’sund“ tritt für mehr Einkommens- und Entscheidungsgleichheit ein, auch in Gesundheitsbetrieben. Dass ein (noch) stärkerer Einfluss von FPK und FPÖ auf Gesundheitseinrichtungen diesem Ziel dient, ist nicht nachvollziehbar. Das Gegenteil ist der Fall.

  14. sl

    also wenn ich mir den Dabernig sein Facebook Profil anschau, dann macht der ordentlich Werbung für FPK Veranstaltungen

  15. Mein Team besteht aus Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Kompetenzen. Ich und mein Team kennen Bedürfnisse und Anliegen der Betroffenen und Angehörigen, also jener Menschen um die es vordringlich im Leitbild von pro mente kärnten geht. Daher freut es mich besonders, dass Betroffene und engagierte Fünktionärinnen des Vereines HPE (Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter) mit im Team sind. Mein Team steht für Teamentscheidungen und unterstützt keine „Herrscherentscheidungen“. Es geht um eine positive strategische und personelle Weiterentwicklung von pro mente kärnten. Am kommenden Montag, 17. Dezember wird die Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft eingebracht. Sie wird „Licht ins Dunkel“ bringen. Die von Dr. Platz genannte Summe entspricht nicht der Wahrheit, sie liegt weit höher und es gibt noch weitere Geldflüsse die zu durchleuchten sind. Ich kann für mich in Anspruch nehmen, dass ich bei keiner Partei Mitglied bin und auch keine politische Funktion inne habe, ich pflege gute Kontakte und Freundschaften zu verantwortlichen Politikern aller Colleurs. Dr. Platz sichert sich auf seinem Wahlvorschlag mit seinen beiden Geschäftsführern (Fr. Leutner, Hr. Streit) und dem Betriebsratsvorsitzenden Kolle die 4 Hauptfunktionen (Obmann, Stv., Kassier, Schriftführer) und damit die Stimmenmehrheit bei jedem Beschluss. Dies wurde auch schon ab Juli dieses Jahres belohnt; Fr.Leutner bekommt € 500,– mehr im Monat und zusätzlich ein Dienstauto, Hr. Streit bekommt € 1.000,– mehr im Monat und zusätzlich ein Dienstauto. Dies dürfte die vom Obmann viel zitierte Mitarbeiterwertschätzung und Begegnung auf Augenhöhe sein. Zu meiner Person darf ich noch anfügen, dass ich seit 13 Jahren bei pro mente tätig bin. Neben meiner handwerklichen Ausbildung habe ich die Bauhandwerkerschule auf der HTL Villach abgeschlossen. Im Rahmen der Tätigkeit bei pro mente absolvierte ich den Universitätslehrgang für „Beratung, Betreuung und Koordination in psychosozialen Einrichtungen“ sowie ein Praktikum im „Zentrum für seelische Gesundheit“ im LKH. Ich war auch Mitarbeiter des psychiatrischen Not- & Krisendienstes. Gerne übermittle ich per Mail an Interessierte den gesamten Wahlvorschlag des Teams Dabernig per Mail: richard.dabernig@promente-kaernten.at
    Ich würde mich freuen wenn sich alle selber am kommenden Dienstag ein Bild über die Vorgänge bei der Generalversammlung machen und dann entscheiden wer den Verein in Zukunft führen soll.
    Mit besten Grüßen
    Richard Dabernig
    Vorstandsmitglied
    Kassier und Mitarbeitervertreter

  16. zu wolf seeman: cool dass da endlich jemand kapiert wobei es bei dieser sache geht: um bereicherung durch einen alten mann. platz soll endlich abdanken. es ist zum weinen seinem pathologischen narzissmus zuzuschauen. sind die roten aller richtungen einfach nur borniert, denkfaul oder rechnen sie sich etwas aus? etwa einen dienstwagen zwecks eilunterstützungsaktion! dabernig ist ein david der es gegen goliath aufgenommen hat. da kann ich nur sagen :“nur mut, liebe ruth“ aber den hat er, der dabernig. als vereinskassier hat er aber ausser mut noch tief gehenden einblick in die dunklen geschäfte von platz und seiner geschäftsführung.

  17. Adorno

    Bei all den Diskussionen muss eines gesagt werden: dank pro mente gibt es eine extremurale Versorgung in Kärnten. Die „Psychiatrie“ hat sich verändert! Bei all den PERSÖNLICHEN BEFINDLICHKEITEN (Kündigungen,…) SOLLTE die Organisation im Mittelpunkt bleiben. Mensch sollte darauf achten, WER eine Liste anführt, und WELCHE Interessen (eventuell Persönliche?) im Vordergrund stehen. Sich jetzt aufeinmal für „MitarbeiterInnen“ zu interessieren, finde ich spannend, wenn die selbe Person auch dagegen war, dass MitarbeiterInnen beispielsweise bei Demonstrationen für eine Verbesserung der Kollektivverträge auf die Strasse gingen? Und dann über die „Gehälterkeule“ (Dienstauto, Gehaltsaufstockung in den von D. genannten Höhen stimmen nicht) gegen Menschen in der Führungsposition (nicht Platz) zu gehen, finde ich erschreckend! Wieviel verdient mensch eigentlich als Bereichsleiter? Wieviel ist da Unterschied zu der GF? Nochmals: ES GEHT UM DIE ORGANISATION, welche gute Arbeit für und mit den Menschen leistet – im Sinne dessen ist zu entscheiden. (für die Menschen) Und nicht aufgrund von angestrebten „Machtfunktionen“ in der Funktion als „Aufdecker“ mit Parteiunterstützung, nach dem Motto „ein bisserl Anpatzen, etwas wird schon übrig bleiben“ (das kennt mensch ja woher)….

  18. susan

    ich finde es echt arg, undemokratisch und bedenklich, dass die liste D versucht mit neuen mitgliedern, die sich gar nicht für pro mente interessieren, den verein zu übernehmen.

    weiters ist es eigenartig, dass die liste D von einer ungerechtfertigten entlassung spricht, ohne alle gründe zu kennen. mir fallen auf die schnelle mehrere gründe ein, warum besagter primar schon längst hätte entlassen werden können.

    auch sollte man darüber diskutieren, ob jemand dessen erstfach neurologie ist, wirklich der richtige für die reha-klinik ist

    besagter primar kann sich ja nun voll und ganz auf seine unzähligen renovierungsprojekte seiner 1 € schlösser konzentrieren

  19. elvi

    in den redaktionsstuben dieses landes hört man, daß der suspendierte primarius H. schon lange den plan verfolgt, pro mente die anteile an der reha-klinik abzukaufen, um selbst ordentlich abzucashen.
    und mit der liste D kann er diesen plan umsetzen

  20. susan & elvi sind vermutlich Teil des „Systems Platz“, weil sie Prim. Dr. Hochfellner, der laut meinem Wissenstand seit über 10 Jahren ärztlicher Leiter in der Reha Klinik ist, fachlich in Frage stellen!!!???? Weiter wäre es schizophren würde pro mente auch nur irgend einen Anteil an der Reha Klinik veräußern, ist dies doch neben den Subventionen die finanzielle Basis des Vereins! Die umgekehrte Denkweise wäre erstrebenswert, dass pro mente die Anteile von Prim. Dr. Platz und Frau Mag. Bouchamaoui erwirbt! susan & elvi müssen außerdem Insider sein, ich weiß nicht wieviele Schlösser Hr. Hochfellner besitzt. Wie bereits in einem Kommentar von mir angeführt beruht die Freistellung des Hrn. Prim. Dr. Hochfellner auf einer rein persönlichen perviden Unterstellung von Prim. Dr. Platz und wird sich in Luft auflösen. Die Kosten dafür muss ja eh wieder die Reha Klinik und damit zum Großteil pro mente tragen. Abschließend sei noch angemerkt, dass sich susan & elvi hinter einem Decknamen verstecken müssen, was ich aber nicht notwendig habe!
    Mit ganz lieben Grüßen aus Oberkärnten
    Richard Dabernig

  21. Adorno

    Herr Dabernig, wie stehen sie dazu, dass MitarbeiterInnen sich in der Gewerkschaft organisieren, und auch beispielsweise für einen besseren BAGS-KV auf die Straße gehen?. Haben Sie nicht, den MitarbeiterInnen in ihrem Bereich (Arbeitsprojekte) eine Teilnahme an gewerkschaftlichen Engagement untersagt (und mit Bilddokumentation „gedroht“), und war eine Teilnahme nicht erst durch Intervention des Betriebsrates bei der GF möglich? Sind die Kündigungen im Bereich pro mente nicht auf der Führungsebene passiert (also Leitungsfunktionen anstelle von „herkömmlichen“ MitarbeiterInnen mit gleicher Ausbildung) um den Einsparungen welche generell im Sozialbereich vorherrschen, gerecht zu werden, sodass die Betreuungsqualität für die KlientInnen nicht darunter leidet, sondern dass Arbeitsabläufe auch optimiert werden? Keine Frage, Prim. Platz hat viele (private) Fehler gemacht, und ist es auch an der Zeit für eine -und das erscheint mit wichtig – GEORDNETEN und im Sinne der Organisation und der KlientInnen, behutsamen Übergabe. NOCHMALS: PERSÖNLICHE Interessen, MÄNNERKONFLIKTE und Befindlichkeiten sollten draussen bleiben….

  22. Faktum ist, dass es ohne den Herrn Dabernig keinen Betriebsrat bei pro mente kärnten geben würde. Sie können gerne beim Betriebsratsvorsitzenden Hrn. Kolle nachfragen. Ihnen dürfte auch nicht bekannt sein wie hoch der Selbsterwirtschaftungsdruck (70% bis 80%) in den Arbeitsprojekten ist. Bags-KV Verhandlungen finden auf anderen Ebenen statt. Diese Demonstration wurde aus reinen politischen Hintergründen veranstaltet. Die Teilnahme wurde selbstverständlich freigestellt, aber nicht auf Kosten der Arbeitsprojekte! Daher ist es wichtig wenn in Zukunft Gewinnausschüttungen aus der Reha Klinik auch verstärkt im Bereich der Arbeitsprojekte eingesetzt werden, um so einwenig Druck von unseren fleißigen und motivierten MitarbeiterInnen zu nehmen. Alleine der von Prim. Platz unangemessene entnommene Betrag würde dafür reichen. Es gibt auch keinen Männerkonflikt, es gibt eine Notwendigkeit Ordnung in einen Sozialverein zu bringen!!!

  23. jetzt ist die katz endlich ausm sack!
    der schriftführer beim wahlvorschlag plartz ist der betriebsratvorsitzende von promente kärnten und ist ein fpk ler. womit sich die frage, wer die fpk bei promente einschleußen will wohl beantwortet.

  24. Hört mal kurz zu: eben habe ich das in der kommentarseite von der kleinen gelesen.
    Prim.Dr.Hochfellner ist stellvertretender Obmann des Team Dabernig.
    Das bedeutet schon mal was. Leute denkt nach!
    DAS SIND KEINE FPK-LEUTE
    Viele kenne ich persönlich von denen, absolut ehrlich und zuverläßig und seriös- und fachkompetent, denen kann man/frau VERTRAUEN

  25. W.S.

    @susan:
    der vorwurf, dabernig würde mitglieder keilen, ist eine typische haltet-den-dieb-aktion… look at this thread: wir unterhalten uns hier direkt unterhalb eines keilermails von leutner!

    @dabernig:
    vielleicht sollten sie mal darauf hinweisen, dass sie bei der REGULÄREN generalversammlung im november bereits eine haushohe mehrheit der mitglieder hatten, aber die wahl kam nicht zustande, weil platz die gv platzen ließ! schaut alle mal ins vereinsregister rein: der verein pmk hat seit dem 16.11. keine rechtskräftig bestellten organe mehr, weil die gv geplatzt ist.

    nun – nachdem klar war, dass dabernig die wahl gewinnt, hat platz eben die gv abgesagt…(tatsächlich!) und leutner hat mit lustigen mails begonnen, im bobo-millieu von wien bis bregenz pmk-mitglieder zu keilen. also wer keilt da leute, die am verein gar nicht interessiert sind?

    @alle, fixnochmal:
    bis jetzt war es wohl allein dabernigs verdienst, dass der verein in den letzten 10 jahren überhaupt mitglieder bekommen hat. lässt sich googlen: jede mitgliederwerbeaktion geht seit jahren von dabernig aus, weils den rest nicht interessierte. no na net hat er die mitglieder auf seiner seite – er hat sie ja jahrzehntelang allein werben müssen.

    @adorno:
    wie sie es schaffen, einen männerkonflikt daraus zu basteln, wenn bis auf die geschäftsführung und den korrumpierten fpk-betriebsrat dem guten dr.platz der gesamte vorstand davonrennt und mit zusätzlichen neuen gesichtern eine neue liste aufstellt, wird mir wohl immer ein rätsel bleiben. rein numerisch ist die liste platz die gegenliste!
    dabernig führt die liste der funktionärInnen und mitglieder an, die immer schon da waren (und eben ein paar neue). platz führt die liste platzstreitleutnerkolle an. das wars aber auch schon. also sollten sie wohl eher den anderen ein kritisches mail schicken, nicht wahr? und so ungeordnet wäre die übergabe ja nicht: wann hilft schon bei einer übergabe ein staatsanwalt mit, beim ordnen…?

    @dabernig:
    in ihrer situation müssen sie ja die goldwaage mit sich rumtragen. also legen sie bitte den wunsch, dass mehr in die arbeitsprojekte investiert werden soll, da drauf und bekennen sie hurtig, dass ihnen die betreuungsprojekte genauso am herzen liegen.
    wär wichtig, damit sie nicht (ob absichtlich oder nicht spielt keine rolle) missverstanden werden, sonst haut ihnen sicher noch jemand um die ohren, dass unter ihrer obmannschaft die betreuungsprojekte ganz arm dastehen werden, weil sie ja gesagt haben, dass sie die arbeitsprojekte….. und so weiter, eh scho wissen.

  26. Adorno

    oh ein „Insider“? Hochfellner war ja noch gar nicht auf der Liste von Herrn Dabernig? Wen ersetzt er, wer ist abgesprungen? und ich denke, dass es nun reicht….es geht schon sehr ins …..Lächerliche hätte ich beinahe geschrieben….schön, dass sie geschrieben haben, wer mit der Mitglieder“keil“aktion begonnen hat, um was zu erreichen….? Es lichtet sich viel von selbst….kritisch ist der/diejenige welche frei von persönlichen Befindlichkeiten und irgendwelchen Vorhaben sind…und anmerken möchte ich noch, dass gewerkschaftlich organisierte Kundgebungen, wie die von der VIDA organisierte Demonstration zum BAGS-KV Anfang 2012 zwar politisch -im Sinne der MitarbeiterInnen in Sozial- und Gesundheitsbetrieben ist – und ein Betrieb dies ermöglichen muss! Jemand der dies untersagt, und als zu „politisch“ abtut, ist für mich ein Wolf im Schafspelz….dem die MitarbeiterInnen nicht am Herzen liegen. Bessere KV, bessere Ausgangsbasis und Abicherung für MitarbeiterInnen, bessere Rahmenbedingungen verbunden mit höheren „Subventionsgrundlagen“…

  27. @w.s. Schade, dass Sie sich nie geoutet haben, denn jemand, wie Sie hätte dem Team-Dabernig noch einen zusätzlichen Aufputz verliehen. Jemand, der die Dinge beim Namen nennt, Ungerechtigkeit benennt, aufzeigt was im Argen liegt, nicht lang rumfackelt auszusprechen, was andere hinter dem Rücken tun, die leider nicht die Zivilcourage besitzen es auch öffentlich zu sagen. Nun heute wird sich ohnehin zeigen, ob sich Platzleutnerstreitkolle wiedermal, wie schon so oft zuvor, in der ihr eigenen Arroganz und Überheblichkeit ihre Pfründe neu absichern. Es wäre allerdings beschämend, wenn die Mitglieder, gepuscht von Herdentieren, ein solches machtmonopolistisches-diktatorisches Verhalten zuließen. Sie bringen in Ihren Statements klar auf den Punkt- worum es hier geht: Um einen alternden Narziss der fürchtet den Direktorposten in seiner Traumfabrik zu verlieren. Längst schon geht es Platz nicht mehr um die Anliegen seiner (von ihm gemachten) Schafe- also den Betroffenen und Mitarbeitern. Wenn einer an die 30.000 Euro monatlich abcasht kann er leicht von einem Neidkomplex schwafeln. Die österreichische Realität sieht eben anders aus- der Durchschnittsbürger hat eben kein Gehalt, das höher ist als das eines Obamas beispielsweise.
    Der Tipp an Dabernig – ein bissl mehr Gewicht auf die Betreuungsarbeit zulegen- ist gut. Sie denken eben mit 😉 Doch mit inzwischen zwei namhaften PsychiaterInnen sowie NeurologInnen, die sowohl aus Wien wie aus Kärnten kommen- also regional sowie überregional über den Tellerrand schauen, einer Psychotherapeutin, die über ein Jahrzehnt die Psychotherapeutische Ambulanz von promente erfolgreich geleitet hat, einer klinischen Psychologin besteht keine Gefahr, dass das Leid der Betroffenen übersehen wird. Im Team-Dabernig geht es um ein multiprofessionelles Team, das sich für die Belange behandlungsbedürftiger Menschen einsetzt und nicht wie im Team Platz, um einen Obmann, der sagt, wos lang geht.
    Ebenso wie sich hinter Wolf Seeman sicher kein technical allrounder oder Arzt aus Frankfurt verbirgt, kommt auch stanislava nicht aus dem Osten, auch wenn sie Sprachen und sprechen liebt. Kann ich Sie unter einer Mailadresse erreichen? Es muß ja nicht die echte sein 😉

  28. Widerruf Stimmrechtsübertragungen
    Bitte Widerrufe von Stimmrechtsübertragungen an die Liste Platz (Platz, Leutner, Streit, Greiner-Kuschej, usw.) an folgende E-Mailadresse berger.law@aon.at. Ist die Adresse von RA Dr. Heimo Berger.

  29. Adorno

    Einleitend möchte ich festhalten, dass auch ich einmal bei pro mente gearbeitet habe (und dies auch nicht auf der jetzt sooft kritisierten Führungsebene). und generell habe ich kein Problem als ProfessionistIn haushaltsnahe und alltagsnacheTätigkeiten mit und für KlientInnen durchzuführen. (ergibt sich für mich aus einem lebebensweltorientierten Verständnis, wobei ein hierarchisch „therapeutisch“ gedachtes Verständnis dies natürlich nicht vorsieht) Und JA, ich habe auch Frau Leutner kennengelernt, als eine von den MitarbeiterInnen sehr geschätzte, engagierte kompetente Frau. Das Erste dass mir bei den Anschuldigungen von Herrn D. aufgefallen ist, und sich mit meiner Kenntnis nicht deckt ist, dass ich Frau Leutner noch nie mit einem „Dienstauto“ sah, vielmehr fährt sie seit Jahren einen Kleinwagen der Marke Citroen. Also steht für mich fest, dass sie lügen!Fragen: (da ich davon ausgehen, dass kritische Geister Fragen als Weiterentwicklung verstehen:
    WER vom „alten“ Vorstand ist auf der Liste Dabernig? (Herr Mayring ja nicht mehr, antelle Herr Hochfellner (Neurologe, welcher wie in einem Artikel der Kleinen Zeitung genannt, aus div. Gründen aktuell suspendiert ist)
    Die ehem. Leiterin der psychoth. Ambulanz (also Führungsebene) welche entlassen werden musste, deren Ehemann und deren Anwalt (waren alle nicht im „alten“ Vorstand = persönliche Interessen und Naheverhältnisse), kein Betriebsrat (der ja von MitarbeiterInnen gewählt wurde), keine UserInnen-Sprecherinnen?….
    Hinzu kommt eine -wie sie genannt haben-oberösterr. Psychiaterin – welche Interessen hat jemand, der aus OÖ kommt und bis dato noch nie etwas mit Kärnten zu tun hatte? (hier könnte ich nur spekulieren, und dies halte ich für unseriös. Weiter noch, ein Journalist eines Spittaler Bezirksjournals…
    Wer hat damit begonnen „Mitglieder“ zu „keilen“? Hätten sich dann andere zurücklehnen sollen, und dem gesteuerten Mitgliederwerben tatenlos zusehen sollen? (War es nicht Herr D. der kurze Zeit vor der GV zahlreiche Mitgliederwerbungen brachte, ohne eine Liste D mit Namen mitzuteilen)
    Warum ist Herr Dabernig OHNE Kenntnis von pro mente beispielsweise im Mindestsicherungsbeirat (also „SozialhilfeNeu“, dh. das letzte soziale Netz) als Vertreter von pro mente anwesend, und wer hat ihn dorthin eingeladen?…soviel zur politischen Parteinähe

    JA, es gilt zu differenzieren! Es gilt Zusammenhänge zu erkennen, und kritisch zu betrachten! Es gilt, abzuwägen und nachzufragen und vorallem zu verstehen, anstelle zu urteilen!

  30. dr. günther nagele

    Wer anderen unlautere Motive vorhält, sollte die eigenen offenlegen. Wie es scheint pflegen Sie mit Frau Leutner einen freundschaftlichen Umgang. Dann könnten Sie ihr doch auch den Gefallen tun, sich nicht hinter einem schlecht gewählten Namen zu verbergen sondern sich solidarisch namentlich zu Ihr zu bekennen. Es könnte aber auch sein, dass da jemand am sauren Wiesengrund angst hat beim Trockenlegen seine Pfründe zu verlieren.
    günther nagele

  31. W.S.

    @adorno:
    kann ihren einspruch frau leutner betreffend nachvollziehen. ich glaub, dass niemand davon ausgeht, dass sie sich unrechtmäßig bereichert hätte und sie haben recht: das muss man auch klarstellen. und ja, auch wenn ihr ein dienstauto zusteht, fährt sie offenbar privat (und wird wohl km-geld verrechnen)

    was leutner vorzuwerfen ist, sind drei fakten:
    1. ist sie teil der geschäftsführung, die die firma gemeinsam vertritt und solidarisch haftet. die GF hat platz seine exzesse erst ermöglicht. sie konnte in typischer radfahrerhaltung (nach oben buckeln, nach unten treten) nicht NEIN sagen. es hilft nix, wenn einer der drei panzerkacker sich zwar nix von der beute nimmt, aber den anderen davontragen hilft, dann heisst es mitgefangen – mitgehangen.
    2. frau leutner hat mit ihren mails einen internen konflikt nach aussen getragen. das ist an sich schon tragisch genug. aber mehr noch: sie versuchte, elemente der civil society, der ngo-szene und des politischen spektrums rechts der mitte für die absicherung von platz zu instrumentalisieren, ohne auch nur in einem nebensatz darauf hinzuweisen, was platz und der GF vorgeworfen wird. vielmehr stellt sie die sache so dar, als ginge es um einen fpk-angriff – und sie weiß, dass das eine lüge ist:
    ein fpk-angriff wäre ja ganz einfach gewesen: mit der absage der regulären gv und den rücktritten aus dem vorstand, hat der verein keine rechtsfähiges leitungsorgan. die vereinsbehörde unter LH dörfler hätte locker intervenieren können. abgesehen davon wäre herr streit, der schulfreund von LR ragger und herr kolle – ein aktiver fpk-anhänger, dann auf der anderen liste. sie weiß dem vernehmen nach auch direkt von der fpk, dass die sich hier nicht einmischen wollen. wär auch strategischer schwachsinn.
    3. frau leutner ist ein paradebeispiel des establishments in der generation NGO. diese spezies steht massiv unter druck. generation NGO-members finden im dritten sektor immer weniger zuflucht. im sektor der privatwirtschaft wären sie dem leistungs- und konkurrenzdruck nicht gewachsen. mit ihrer leistungsfähigkeit könnten die „ewigen söhne und töchter“, aus denen diese spezies besteht, im ersten sektor niemals ihre gehobenen komfortansprüche finanzieren. Um nach steuer 4000 cash 14x jährlich legal zu verdienen, müssen sie als freiberuferIn im schnitt 1,2 millionen umsatz machen. das würde leutner nie schaffen – womit denn?
    Im öffentlichen sektor können die generation-ngo-members auch nicht fuss fassen, dazu fehlt ihnen fast immer die formalqualifikation. frau leutner wäre B-beamtin und würde nicht mal die hälfte ihres ngo-einkommens erwirtschaften.
    also bleibt der dritte sektor: hier braucht es weder leistungs- und konkurrenzfähigkeit wie in der privatwirtschaft, noch reguläre akademische abschlüsse, für gehobene beamtenschaft. man kann kind/jugendlicher bleiben und ertrotzt und/oder erschleimt sich seine umsätze aus der politik (die auch viele generation-ngo-members beherbergt).
    die ausgeprägte narzistische veranlagung der typischen exemplare der ngo-spezies braucht eine „legende“, mit der das bequeme, gut dotierte, leistungsfreie leben im obersten(!) ngo-management gerechtfertigt werden kann: besondere begabung, politische berufung, enorme persönliche bedeutung für das glück der gesellschaft. damit rechtfertigt narziss seinen komfort für wenig leistung. wenn dann plötzlich ein dahergelaufener tischler scheit: aber der kaiser ist doch nackt! – dann ist feuer am dach. dann bricht die ganze arrogante, überhebliche anmaßung besonderen sendungsbewusstseins über den störenfried herein.
    sie haben sicher recht: frau leutner wurde nicht von illegalen geldflüssen korrumpiert: was sie korrumpiert ist ihre schiere arroganz und die panik, sich am freien markt einem wettbewerb stellen zu müssen, in dem sie eben nicht mehr in der manager- sondern in der handwerkerklasse verdienen würde. sie hat sich für eine seite entschieden. jetzt ist schluss mit infantil – sie soll ihre entscheidung ausbaden.

  32. W.S.

    erratum: … sie versuchte elemente LINKS der politischen mitte durch manipulation zu instrumentalisieren…. Rechts ist sie ja allergisch. Sorry, meine legasthenie ist nicht politisch.

  33. W.S.

    @dr.nagele: lol*you made my day!
    adorno passt doch gut zum wiesengrund, auch wenn er sauer ist 🙂

  34. gundula

    der obmann brief zur info

    Brief des Obmannes

    Zu den medialen Berichten nehme ich wie folgt Stellung:

    Zur Aufklärung der im Bericht der Kleinen Zeitung geschilderten Sachverhalte möchte ich folgendes festhalten:

    Zum Thema „Palastrevolution“: Der Aufhänger sind meine Mehrfachfunktionen, u.a. als Obmann von Pro Mente als auch als Ärztlicher Leiter der Reha Klinik für seelische Gesundheit Kärnten. Dahinter steht der Versuch meines Konkurrenten, durch die Übernahme von zwei etablierten, wichtigen und erfolgreichen Betrieben, u.a. politisch Karriere zu machen.

    Zum Thema „Verdacht der Untreue und verdeckte Gewinnausschüttung“:
    Die Reha Klinik wird jedes Jahr von einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen durchleuchtet und sowohl im Jahr 2011 wie auch in den Jahren davor wurde die ordentliche Gebarung bestätigt. Eine mir unterstellte verdeckte Gewinnausschüttung wäre im Zuge der Prüfungen aufgefallen und vermerkt worden. Zudem ist es mir wichtig festzuhalten, dass die Reha Klinik – und besonders auch die Honorarkräfte – erst kürzlich tiefgreifend vom Finanzministerium geprüft wurden.

    Zum Thema „unangemessene Einkünfte und Weigerung der Offenlegung“ stelle ich fest:
    Meine Einkünfte in der Reha-Klinik bewegen sich innerhalb der Bandbreite der durchschnittlichen Einkünfte von Primarärzten in Österreich und damit im üblichen Rahmen. Zum Vorwurf der Weigerung der Offenlegung muss ich sagen, dass ich vor einigen Monaten im Rahmen einer Vorstandssitzung mit dieser Anfrage überrumpelt wurde und mich in diesem Rahmen gegen eine Offenlegung ausgesprochen habe. Da ich aber an Transparenz interessiert bin, habe ich allerdings im Nachfeld der Sitzung einer Prüfung der Angemessenheit meiner Bezüge zugestimmt und diese inzwischen längst offen gelegt. Meine Bezüge sind also kein Geheimnis.

    Zur Suspendierung von Primarius Hochfellner ist mir wichtig klarzustellen: Dies war keineswegs ein leichtfertiger Schritt und schon gar keine perfide Unterstellung. Vielmehr erfolgte die Suspendierung auf Basis zwingender Gründe, die Gutachten zu dieser Causa wurden an die Staatsanwaltschaft übermittelt.

    Zum Rücktritt von Vorstandsmitgliedern in den letzten Monaten: Das operative Geschäft des Vereines pro mente kärnten wurde in die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH eingebracht. Die dadurch notwendigen Umstrukturierungen im Management (zB. angemessenes Gehaltsschema für 9 Leitungsfunktionen) und das von mir eingebrachte zusätzliche Unternehmensziel „Medizinische Prävention“ wollten 2 Beirats- und 2 Vorstandsmitglieder nicht mittragen.

    Es ist bedauerlich, dass versucht wird, Pro Mente zum Politikum zu machen. Dagegen verwehre ich mich ganz entschieden. Sowohl die Teams von Pro Mente als auch das Team der Reha Klinik – und damit meine ich besonders auch die Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – haben in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit gemacht und insgesamt haben beide Unternehmen eine gute wirtschaftliche Entwicklung hingelegt und auch einen wichtigen Beitrag für alle Kärntnerinnen und Kärntner erbracht.

    Ich verwehre mich auch dagegen, dass es durch aktuelle, offenbar politisch motivierte „Querschüsse“ zu einem irreparablen Image-Schaden und Reputationsverlust für Pro Mente, die Reha Klinik und unser aller Leistung kommt. Vielmehr muß die gediegene Arbeit und der Ausblick auf die Zukunft im Mittelpunkt des Interesses stehen. Den aktuellen Querschüssen stelle ich mich entschieden und mit aller Kraft entgegen und werde alles dafür tun, die gute Reputation hinsichtlich hoch qualifizierter sozialpsychiatrischer Versorgung für die PatientInnen und für Kärnten – zu erhalten, auszubauen und in Zukunft weiter zu stärken.

    Sie werden verstehen, dass es mir gerade deshalb ein Anliegen ist, zur derzeitigen Medienberichterstattung Stellung zu beziehen und zur Klärung der Situation beizutragen.

    Um dem eigentlich unwürdigen Treiben der Mitgliederaquise für einen Umsturz um jeden Preis und auch zur Verhinderung eines Umsturzes ein Ende zu bereiten und nur jenen AkteurInnen die demokratische Möglichkeit der Wahl des Vorstandes und einer Statutenänderung zu geben, welche die tägliche Arbeit mit den Betroffenen leisten, werde ich folgenden Antrag bei der heutigen Generalversammlung stellen:

    Antrag an die Generalversammlung von pmk am 18.12.12

    Paragraph 6, Abs. 1, Satz 2 der Satzungen von pmk lautet:
    ordentliche Mitglieder von pmk haben in der Generalversammlung das aktive und passive Wahlrecht bei Bestellung der Organwalter.
    Ich beantrage die Statuten dahingehend abzuändern, daß diese Bestimmung der Statuten lautet wie folgt:

    „ordentliche Mitglieder, die ArbeitnehmerInnen der pro mente kärnten GmbH, FN 373615i, sind, haben das aktive Wahlrecht bei Bestellung der Organwalter. Diese Mitglieder und alle anderen ordentlichen Mitglieder des Vereines pmk haben das passive Wahlrecht.“

    Mit freundlichen Grüßen,

    Prim. Dr. Thomas Platz | Obmann
    pro mente kärnten

  35. susan22

    lieber herr dabernig

    ich bin weder auf irgendeiner seite, noch pro mente mitglied, noch
    arbeite ich dort. sondern ich bin redakteurin und somit outsiderin,
    und es ist mein beruf viel zu wissen.

    es verwundert nicht, dass hochfellner nun auf ihrer liste kandidiert.

    natürlich erregt hochfellner das journalistische interesse, wenn er im
    bentley durch klagenfurt kurft, und man von seinen unzähligen
    schlössern und seinem faible für verheiratete frauenröcke und affären
    erfährt.
    und man stellt sich die frage, wie er sich dies alles leisten kann,
    oder ob er sich das nicht leisten kann.

    es freut mich, dass sie so eine hohe meinung von herrn hochfellner
    haben, dann können sie ja zu folgenden artikeln stellung nehmen.
    der vorfall ist meines wissens nach in der reha 2, also in seinem
    veranwortungsbereich passiert.

    vielleicht ist ja die suspendierung aus diesem grund erfolgt?

    http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/2984638/klinik-nach-suizidversuch-geklagt.story

    http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/3018763/patientin-spritzte-sich-ueberdosis-insulin.story

    vielleicht ist ihnen auch gar nicht bewusst, dass sie nun jemanden auf
    ihrer liste haben, dessen primäres interesse es ist, die reha-anteile
    selbst zu besitzen.
    was man so hört, wollte er ja bereits reha-anteile erwerben.

    ihr listenzweiter hat somit ein komplett anderes interesse als sie.
    das wird ja noch lustig werden.

  36. susan22

    lieber herr dabernig

    ich bin weder auf irgendeiner seite, noch pro mente mitglied, noch
    arbeite ich dort. sondern ich bin redakteurin und somit outsiderin,
    und es ist mein beruf viel zu wissen.

    es verwundert nicht, dass hochfellner nun auf ihrer liste kandidiert.

    natürlich erregt hochfellner das journalistische interesse, wenn er im
    bentley durch klagenfurt kurft, und man von seinen unzähligen
    schlössern und seinem faible für verheiratete frauenröcke und affären
    erfährt.
    und man stellt sich die frage, wie er sich dies alles leisten kann,
    oder ob er sich das nicht leisten kann.

    es freut mich, dass sie so eine hohe meinung von herrn hochfellner
    haben, dann können sie zu 2 artikeln der kleinen zeitung stellung nehmen, die den selbstmordversuch einer reha patientin betreffen, der vor gericht abgehandelt wird. (zu finden auf der homepage der kleinen zeitung unter dem suchwort reha klinik)
    der vorfall ist meines wissens nach in der reha 2, also in seinem
    veranwortungsbereich passiert.

    vielleicht ist ja die suspendierung aus diesem grund erfolgt?

    vielleicht ist ihnen auch gar nicht bewusst, dass sie nun jemanden auf
    ihrer liste haben, dessen primäres interesse es ist, die reha-anteile
    selbst zu besitzen.
    was man so hört, wollte er ja bereits reha-anteile erwerben.

    ihr listenzweiter hat somit ein komplett anderes interesse als sie.
    das wird ja noch lustig werden.

  37. W.S.

    BRAVO Freunde!
    solidarischgsund kann sich mords was drauf einbilden, dass ihr fleissig mitgeholfen habt, dass auf einer generalversammlung, auf der der rechenschaftsbericht verweigert wurde, frau leutner und ihre freundinnen fast 700 stimmen hatten (die „fpk“ hatte 123) den betroffenen und ihren angehörigen das aktive wahlrecht entzogen wurde. frau leutner fand das in ordnung und herr platz hat offen zugegeben, dass er keinen verein mehr will, sondern eine art genossenschaft. ab heute sind bei promente nur noch vereinsangestellte wahlberechtigt. Klopft euch auf die schulter und seid stolz auf euch.

  38. susan22

    lieber w.s.

    ehrlich gesagt bin ich beruhigt und erleichtert, dass es so ausgegangen ist,
    und primarius sigurd hochfellner nun nicht im vorstand vertreten ist.
    es war ein fehler von herrn dabernig ihn auf seine liste zu setzen.
    auch ist abzulehen, wie versucht wurde mit unbewiesenen unterstellungen stimmung zu machen.

    der idee einer genossenschaft kann ich einiges abgewinnen, weil es darf nicht so einfach sein, einen verein zu übernehmen. weiters ist sowas demokratiepolitisch fragwürdig.
    für angehörige und betroffene werden sich wege finden diese einzubinden.

  39. W.S.

    @susan22
    ja eh, wenn es irgendwo wahlen geben könnte, ist das demokratiepolitisch immer recht fragwürdig.
    bleib so lustig….

  40. Pingback: Pro mente: Demokratie abgeschafft « Echte Demokratie Klagenfurt

  41. an alle: gerade erst gelesen:Pro mente: Demokratie abgeschafft
    Dezember 19, 2012
    Betroffene und Angehörige von Stimmrecht ausgeschlossen.

    Bei der gestrige Generalversammlung von pro mente Kärnten gewann die Liste „Platz“ mit deutlicher Mehrheit die Wahl zum Vorstand. Damit wurde die von vielen befürchtete Gefahr einer parteipolitischen Einflussnahme seitens der FPK über die liste Dabernig abgewendet (siehe http://solidarischgsund.org/2012/12/12/pro-mente-karnten-fur-ein-politisch-unabhangige-arbeit/).

    Die mehreren hundert Vollmachten wurden jedoch ohne Rücksprache dazu verwendet den Betroffenen, Angehörigen und allen anderen ordentlichen Vereinsmitgliedern, außer den Angestellten das Stimmrecht abzuerkennen. Sie können nicht mehr abstimmen, sondern nur mehr gewählt werden. Das aktive Wahlrecht (wählen) wurde entzogen, das passive Wahlrecht (gewählt werden) blieb bestehen.

    Die Betroffenen, die Angehörigen und die interessierte Öffentlichkeit nehmen das nicht hin! Pro mente ist zwar ein privater Verein mit GmbH, erfüllt jedoch eine entscheidende öffentliche Funktion. Die Lösung für Konflikte im Verein kann daher nicht darin bestehen, die Mitbestimmung unmöglich zu machen. Bürger/innen engagiert Euch für Pro Mente! Werden wir alle gemeinsam aktiv.
    Listenunabhängiger Protest : wir-fuer-pro-mente@gmx.at

    Der Antrag wurde von Prim. Platz gestellt. Für die Zustimmung reichten die Vollmachten aus, die zur Unterstützung dieser Liste ergangen waren. Die Abstimmung erfolgte ohne inhaltliche Debatte des Vorschlags. Die Vollmachten waren für eine derart fundamentale Neuorientierung allerdings nicht gegeben worden! Im Gegenteil, die Wahlwerber/innen hatte ihre Bitte um Unterstützung damit begründet, dass alles beim Alten bleiben solle!

    Prim. Platz begründete seinen Antrag damit, dass die Reformpsychiatrie nun vollendet sei. Die Mitentscheidung der Betroffenen und der Angehörigen sowie der interessierten Öffentlichkeit sei nicht mehr notwendig. Sie entspreche nicht mehr der Gesellschaft. Damit könne nunmehr verhindert werden, dass durch die Werbung neuer Mitglieder Einfluss auf pro mente genommen werden könne.

    Mehrere Mitglieder hatten darauf hingewiesen, dass auch andere Möglichkeiten bestehen, um diese Gefahr zu verhindern. Es könnten zum Beispiel Regelungen beschlossen werden, die die Anzahl der übertragenen Vollmachten begrenzen oder eine Beschränkung der Aufnahme neuer Mitglieder betreffen.

    Die Generalversammlung war zuvor von einer konfrontativen Stimmung geprägt. Beide Listen standen sich unversöhnlich gegenüber. Es wurde keine inhaltliche Diskussion geführt. Ein Politiker der FPK machte häufig aggressive Wortmeldungen, die von vielen mit heftigem Applaus beantwortet wurden.

    Zahlreiche Fragen konnten nicht geklärt werden. Es wurden keine Zahlen präsentiert, die eine Entlastung des Vorstandes hätten ermöglichen können. Dem Kassier war zuvor die Einsicht in die Belege verweigert worden, wodurch er zum Beispiel die Kilometergeld-Abrechnungen nicht überprüfen konnte.

    Die anwesenden Expert/innen, Interessierten und Fachleute konnten sich nicht mit ihrem Wissen einbringen. Stattdessen wurde über Fragen gestritten, die für die Anwesenden nicht nachvollziehbar waren.

    Pro mente braucht einen Neustart!

    Für die Einberufung einer fraktionsunabhängigen Krisenversammlung!

    Für ein respektvolles Gesprächsklima!

    Für eine Gestaltung der nächsten Generalversammlung mit partizipativen Methoden und einer auf Konfliktbearbeitung spezialisierten externen Moderation!

    Stimmrecht für alle Betroffenen, Angehörigen und ordentlichen Vereinsmitglieder!

    Bürger/innen engagiert Euch für Pro Mente! Werden wir alle gemeinsam aktiv.

  42. Mangerer

    sie sollten endlich mit dem fpk märchen aufräumen.
    hier die parteizugehörigkeit einiger vorstandsmitgleider der liste platz:
    Dr. Platz – ÖVP
    Betriebsrat Kolle – FPK
    Mag. Streit – FPK
    Frau Leutner – Wendehals

  43. Pingback: Pro mente: Demokratie abgeschafft | Solidarisch G'sund

  44. Pro Mente: Demokratie abgeschafft. Betroffene und Angehörige von Stimmrecht ausgeschlossen.
    http://solidarischgsund.org/2012/12/19/pro-mente-demokratie-abgeschafft/

    „Solidarisch G’sund“ unterstützt den Aufruf, für eine Demokratisierung von pro mente zu kämpfen – gegen die Entscheidungen des neuen Vorstands, gegen die Landespolitik der FPK und gegen den Einfluss von Parteien auf Einrichtungen des Gesundheitswesens: wir-fuer-pro-mente@gmx.at

  45. susan22

    @stanislava

    wer war der fpk-politiker mit den aggressiven wortmeldungen?

  46. stanislava

    @Wolf Seeman: bitte um E-Mail Adresse, bezüglich weiterm gemeinsamen (anonymen) Vorgehen wegen gestrigen Vorstand plus daraus folgenden Konsequenzen, lg

  47. W.S.

    @stanislava
    ich bin sowas von angschleimt heute über diese Pseudo-Antifa-*&$§//&%$&$ dass es besser ist, ich enthalte mich mal jeden kommentars. Was ich denen an den Hals wünsche, wär klagsfähig. Aber ich werd mich schon wieder beruhigen. wolfseemann@hotmail.com

  48. W.S.

    TOLLER AUFRUF!
    Habe mir ein paar faktische Ergänzungen und Berichtigungen erlaubt:

    Pro mente: Demokratie abgeschafft
    Betroffene und Angehörige haben sich nach Beratung durch solidarischgsund selbst von Stimmrecht ausgeschlossen.

    Bei der gestrige Generalversammlung von pro mente Kärnten gewann die Liste „Platz“ mit der Mehrheit von 400 Stimmen bei insgesamt 1200 Stimmen die Wahl zum Vorstand. Frau Leutner übte 350 Stimmrechte aus, zwei weitere Projektleiterinnen der Liste Platz 250 Stimmrechte bzw. 95 Stimmrechte. – 700 von 1200 gültigen Stimmen wurden von 3 Mitarbeiterinnen abgegeben.
    Diese 700 Stimmen setzen sich aus Stimmrechtsübertragungen von Betroffenen und Angehörigen, AktivistInnen und zahlreichen Zufallsbekanntschaften zusammen. Insgesamt erzielte die Liste Platz jeweils rund 800 Stimmen – 700 von 3 Stimmberechtigten, die restlichen 100 Stimmen wurden jeweils durch ca. 30-40 Anwesende mit einzelnen Stimmrechtsübertragungen aufgebracht.

    Damit wurde die – trotz aller Gegenargumente – von Solidarischgsund ehrenrührig behauptete Gefahr einer parteipolitischen Einflussnahme seitens der FPK über die Liste „Dabernig“ abgewendet, Dabernig hatte 123 Stimmrechte übertragen bekommen. Der Rest der jeweils rund 250 Stimmen, die für Dabernig abgegeben wurden, stammte von den rund 300 Anwesenden, die sich gutteils aus MitarbeiterInnen zusammensetzten.

    Die mehreren hundert Vollmachten wurden – wie das bei uneingeschränkten Vollmachten üblich ist, ohne Rücksprache – dazu verwendet den Betroffenen, Angehörigen und allen anderen ordentlichen Vereinsmitgliedern, außer den Angestellten das Stimmrecht abzuerkennen. Sie können nicht mehr abstimmen, sondern nur mehr gewählt werden. Das aktive Wahlrecht (wählen) wurde entzogen, das passive Wahlrecht (gewählt werden) blieb bestehen. Auf diese Gefahr wurde im Vorfeld der Generalversammlung vielfach hingewiesen. Es war klar erkennbar, dass Dr.Platz und die beiden GeschäftsführerInnen Streit und Leutner nicht mehr durch Abstimmungen in Gefahr gebracht werden möchten.

    Bereits in dieser Generalversammlung sollte die Organschaftswahl OFFEN – durch Handheben – erfolgen, was durch Einspruch und Stimmrechte von Dabernig verhindert wurde (10% der anwesenden Stimmen können eine geheime Wahl erzwingen; Dabernig hatte 123 von rund 1200 Stimmen, also konnte er die geheime Wahl durchsetzen.)
    Hinkünftig sind nur noch Angestellte wahlberechtigt. Bei der nächsten Generalversammlung kann niemand mehr die geheime Wahl erzwingen – weshalb die MitarbeiterInnen offen über die Weiterbestellung von Vorstand und Geschäftsführung abstimmen müssen, wenn sie im Vorfeld nicht bereit sind, ihr Stimmrecht an Frau Leutner zu übertragen.

    Die Betroffenen, die Angehörigen und die interessierte Öffentlichkeit waren von dieser Gefahr informiert, ließen sich jedoch durch die Lüge, die Liste Dabernig wäre eine FPK-Liste dazu instrumentalisieren, diese Entwicklung erst zu ermöglichen, denn ohne all die übertragenen Stimmrechte wäre diese Abstimmung mit 100:200 Stimmen abgegangen.

    Pro mente ist zwar ein privater Verein mit GmbH, erfüllt jedoch eine entscheidende öffentliche Funktion. Die Lösung für Konflikte im Verein kann daher nicht darin bestehen, die Mitbestimmung unmöglich zu machen. Bürger/innen engagiert Euch für Pro Mente! Werden wir alle gemeinsam aktiv. Listenunabhängiger Protest: wir-fuer-pro-mente@gmx.at – Lasst uns auch weiterhin dafür sorgen, dass bei Pro Mente alles beim Alten bleibt, solange wir weiter unsere Stimmrechte für die herrschenden Zustände abtreten dürfen!

    Der Antrag wurde von Prim. Platz gestellt. Für die Zustimmung reichten die Vollmachten aus, die zur Unterstützung dieser Liste ergangen waren. Die Abstimmung erfolgte ohne inhaltliche Debatte des Vorschlags. Die Vollmachten waren rechtlich einwandfrei für alle Abstimmungen auf der Generalversammlung gegeben worden – die juristisch problemlos mögliche Einschränkung, dass die Vollmacht nur für die Vorstandswahl gilt, wurde mit voller Absicht weggelassen ! Die Wahlwerber/innen hatte ihre Bitte um Unterstützung ehrlicherweise damit begründet, dass alles beim Alten bleiben solle – und dafür ist es nötig, Wahlen hinkünftig in offener Abstimmung durch die MitarbeiterInnen durchfühen zu lassen, die aus begründeter Angst um ihre Jobs gegen ihre Überzeugung für Platz, Leutner und Streit stimmen müssen und werden!

    Prim. Platz begründete seinen Antrag freilich damit, dass die Reformpsychiatrie nun vollendet sei. Die Mitentscheidung der Betroffenen und der Angehörigen sowie der interessierten Öffentlichkeit sei nicht mehr notwendig. Sie entspreche nicht mehr der Gesellschaft. Damit könne nunmehr verhindert werden, dass durch die Werbung neuer Mitglieder Einfluss auf pro mente genommen werden könne, was aber wie gesagt nicht sein Hauptmotiv war – und im Übrigen zeigt, wie fachlich einseitig er ausgerichtet ist.

    Mehrere Mitglieder hatten darauf hingewiesen, dass auch andere Möglichkeiten bestehen, um diese Gefahr zu verhindern. Es könnten zum Beispiel Regelungen beschlossen werden, die die Anzahl der übertragenen Vollmachten begrenzen oder eine Beschränkung der Aufnahme neuer Mitglieder betreffen. Dies ist aber nicht im Sinne von solidarischgsund, denn dann könnte man Frau Leutner nicht mehr beim Stimmkeilen unterstützen.

    Die Generalversammlung war zuvor von einer konfrontativen Stimmung geprägt. Beide Listen standen sich unversöhnlich gegenüber. Es wurde keine inhaltliche Diskussion geführt. Ein Mitarbeiter des Bundessozialamtes und langjähriges Vereinsmitglied machte häufig aufgebrachte Wortmeldungen, die von vielen mit heftigem Applaus beantwortet wurden.

    Zahlreiche Fragen konnten nicht geklärt werden. Es wurden keine Zahlen präsentiert, die eine Entlastung des Vorstandes hätten ermöglichen können. Dem Kassier Dabernig war seit eineinhalb Jahre jede Einsicht in die Belege verweigert worden, wodurch er zum Beispiel die Kilometergeld-Abrechnungen nicht überprüfen konnte. Der Kassaprüfer war nicht anwesend. Sein entsandter Vertreter konnte nur ein Prüftestat, aber keine Prüfungsunterlagen vorlegen.

    Die anwesenden Expert/innen, Interessierten und Fachleute konnten sich nicht mit ihrem Wissen einbringen. Stattdessen wurde über Fragen gestritten, die für die Anwesenden nicht nachvollziehbar waren. Darunter die Frage, ob die Listen überhaupt ordnungsgemäß zur Wahl angemeldet wurden oder die Frage der Zulässigkeit, dass die Liste Platz angeblich über die KlientInnen forensischen Projekte dutzende Gefangene der Strafanstalt Mittersteig als Mitglieder gekeilt hätten.

    Pro mente hätte einen Neustart gebraucht! Doch mit tatkräftiger Unterstützung von solidarischgsund aufgrund der Bitte um Unterstützung, dass alles beim Alten bleiben solle, ist diese Chance vertan.

    Für die Einberufung einer fraktionsunabhängigen Krisenversammlung der Judäischen Volksfront gegen die Spalter der Volksfront von Judäa!
    Für ein respektvolles Gesprächsklima – in dem alle, die gegen die Liste Platz auftreten, als Faschisten, FPK-Parteigänger und inkompetente Vollidioten abgestempelt werden, die zu vertrottelt sind, um zu erkennen, dass die FPK nach dem Verein greift!

    Für eine Gestaltung der nächsten Generalversammlung mit 6 TeilnehmerInnen aus dem herrschenden Vorstand, denen die MitarbeiterInnen davor als innovative partizipative Methode die Stimmrechte übertragen mussten und einer auf Konfliktbearbeitung spezialisierten externen Moderation in Person des Anwalts von Dr. Platz – Herrn Dr. Angerer, der hierin schon Erfahrung hat!

    Das Stimmrecht für alle Betroffenen, Angehörigen und ordentlichen Vereinsmitglieder haben wir selbst durch unsere Stimmrechtsübertragungen an Eva Leutner erfolgreich abgeschafft!

    Bürger/innen engagiert Euch für Pro Mente! Werden wir alle gemeinsam aktiv, damit der Verein in einem Jahr ganz tot ist.

    Listenunabhängiger Protest:
    wir-fuer-pro-mente@gmx.at – und bleibt so lustig.

  49. @ W.S.: Ein „Neustart“ mit einer Liste, die weder Demokratisierung noch Empowerment verfolgt, und zudem keineswegs aus GeringverdienerInnen besteht (allerdings hätte sich Hr. Dabernig gehaltsmäßig als Vereinsobmann vermutlich verbessert), und deren Kopf den FPK-Kürzungs-Landesrat Ragger in unsäglichen Worten lobte, wäre nicht möglich gewesen:

    “Dabernig lobte außerdem Christian Ragger als ‘großartigen und engagierten Sozialreferenten’. Er sei ein Mensch, der pro mente in seiner Seele mittrage.” (Quelle PR-Aussendung von LH Dörfler: http://www.mein-klagenfurt.at/aktuelle-pressemeldungen/pressemeldung-juli-2010/sonne-fuer-die-seele-pro-mente-weitensfeld/; siehe auch: http://www.ktn.gv.at/144284p_DE-?newsid=15300&search144288=)

    Die Liste „Dabernig“ hätte das gleiche strukturelle Interesse gehabt, das aktive Stimmrecht zu beschneiden wie die Liste „Platz“.

  50. W.S.

    @gesundheitsolidarisch:
    die liste dabernig hat keinerlei anträge in dieser richtung eingebracht und sie hätte auch kein interesse daran haben können. der kontakt zwischen mitarbeiterIn und klientIn in den arbeitsprojekten ist von einer anderen qualität und lässt das nicht zu – wie soll man ihnen das erklären…? fahren sie mal hin und sehen sie sich das an, wär am g´scheitesten. das wär unmöglich, aus den arbeitsprojekten heraus die forderung zu stellen, betroffene oder angehörige sollen in ihren rechten beschnitten werden.

    aber es hilft sowieso nix: sie klammern sich 1. an die fpk-lüge, um ihr unreflektiertes betonieren für platz zu rechtfertigen und sie behaupten aus dem gleichen grund 2.einfach, dabernig hätte das auch gemacht. das ist einfach nur unseriös und schäbig.

    können sie rechnen? dabernig hatte 123 stimmrechtsübertragungen – und 250 mitglieder gabs. wenn die fpk auch nur mit einem ohrwaschl wackelt, trägt dabernig 500 stimmrechte aus den talschaften zusammen ohne einen kilometer zu fahren.
    und kommen sie nicht immer mit der schwülstigen aussendung. dabernig wird jeden auf händen zweimal ums dorf tragen, der seinen klientInnen kohle da lässt.

    was ich nicht verstehe ist, wieso sie die offizielle fpk-funktion von kolle und die persönliche freundschaft von streit mit ragger nicht stört? dabernig faselt aus glückseeligkeit wegen einer neuen subvention ein loblied und alles ist fpk. platz hat 2 offen bekennende ragger/fpk anhänger in seinem 4er-präsidium und sie erzählen, gut dass der fpk-einfluss verhindert ist? wie verblendet sind sie eigentlich?

    eigentlich wollte ich hier ja gar nicht mehr antworten – verarschen kann ich mich ja selber auch. lassen sie´s gut sein – ich muss ja nicht in ihren spiegel schauen.

  51. @W.S.

    Was die FPK-Nähe von Dabernig angeht, geht unsere Einschätzung auseinander. Das Zitat war nur ein Beispiel. Es genügt jedenfalls um zu sehen wes Geistes Kind der Betreffende ist. Das ist mit taktischen Motiven nicht zu erklären. Davon abgesehen wäre es auch taktisch nicht sinnvoll, um die Hand anzuhalten, die den Sozialbereich kürzt. Bestenfalls wäre es taktisch äußerst unklug. Mit der Unterstützung des Soziallandesrates, der Mittel kürzt – noch dazu in derartiger Manier – wird ja de facto unterstützt, dass Mittel gekürzt werden. Schlussendlich beweisen solche Äußerungen nicht Mut und Rückgrat, sondern eher das Gegenteil. Das ist keine Voraussetzung für mehr soziale Gleichheit, weder in Betrieben noch in der Gesellschaft.

    Einige von uns haben im psychiatrischen Bereich gearbeitet (u.a. der Schreiber dieser Zeilen, der sich daher vorstellen kann, wie es in einem Arbeitsprojekt aussieht).

    Die Liste „Dabernig“ hätte genauso befürchten müssen, dass die AnhängerInnen der Liste „Platz“ künftig in der GV Schwierigkeiten machen wie das die Liste „Platz“ befürchtet hat. Sie hätte daher zumindest die Vollmachten eingeschränkt oder das aktive Stimmrecht der Bevollmächtigten entzogen. Hätte sie nach einem „objektiv“ wirkenden Argument gesucht, wäre sie vielleicht – das ist Spekulation – auf den Gedanken gekommen, es mit dem „Erfolg der Reformpsychiatrie“ zu begründen, wie es Prim. Platz getan hat – ein aus unserer Sicht in der Tat absurdes Argument. Wir können es nicht wissen, weil ein solcher Antrag klarerweise erst dann Sinn gemacht hätte, wenn die Liste „Dabernig“ erfolgreich gewesen wäre.

    Das ist keine Rechtfertigung für die Entscheidung des neuen Vorstands, die wir scharf kritisieren (http://solidarischgsund.org/2012/12/19/pro-mente-demokratie-abgeschafft/)

    Es besteht allerdings aufgrund dieser Logik kein Anlass zu erwarten, dass die Liste „Dabernig“ anders gehandelt hätte.

    Den Betroffenen und Angehörigen das aktive Stimmrecht zu entziehen haben wir ebenfalls scharf kritisiert (siehe oben). Dennoch sollte man zur Kenntnis nehmen, dass es mit der Mitbestimmung angesichts der Konflikt- und Problemlagen bei pro mente auch bisher auf der betrieblichen Ebene nicht weit her sein konnte, sodass die bloße Aufrechterhaltung des Status quo nicht viel mit einer Solidarischen Ökonomie der Gesundheit zu tun hat, für die wir eintreten. Auch ist nicht bekannt, dass die Liste „Dabernig“ zum Ziel hatte, die private Reha-Klinik, die pro mente betreibt (vgl. http://derstandard.at/1355460185867/Pro-Mente-Schlammschlacht-in-Kaerntner-Sozialeinrichtung-geht-weiter) und damit nicht nur ein Nutznießer, sondern auch ein Akteur der neoliberalen Privatisierungslogik ist, in gesellschaftliches bzw. öffentliches Eigentum zu überführen oder jedenfalls die Mitbestimmung auszubauen.

    Die Liste „Dabernig“ hat entweder ausschließlich oder jedenfalls überwiegend mit der Kritik an angenommenen überzogenen oder ungesetzlichen Einkünften von Prim. Platz argumentiert.

    Unserer Sicht nach ist jedoch die Einkommenskluft in der Gesellschaft und in den Betrieben insgesamt zu hoch, ganz unabhängig von allfälligen überzogenen oder ungesetzlichen Einkünften von Prim. Platz. Wenn diese ungesetzlich sind, wird Prim. Platz vom Gericht belangt werden. Wenn diese zwar gesetzeskonform, aber überzogen sind, dann wären sie per GV Beschluss zu reduzieren. Immerhin haben die MitarbeiterInnen nach wie vor das aktive Stimmrecht und können sich organisieren – was wir unterstützen (siehe http://solidarischgsund.org/2012/12/19/pro-mente-demokratie-abgeschafft/)

    Das Argument der Liste „Dabernig“ erfüllte daher nur einen populistischen Zweck, der nichts an den strukturellen Ursachen von Ungleichheit geändert hätte – im Gegenteil. Dabernig war sich nicht zu schade, öffentlich Promotion für einen Kürzungs-Landesrat zu betreiben und für eine Partei, die soziale Ungleichheit programmatisch vertritt.

  52. nobody

    stört ihn wahrscheinlich eh. Kolle ist halt nicht Listenführer. Wie nahe steht Streit der Fpk? Wissen Sie näheres dazu?
    Sie wirken im Allgemeinen sehr intelligent, weshalb überrascht es sie derart, dass viele Leute sehr (ihrer Meinung nach über)sensibel auf derartige Gefahren reagieren?
    In anderen Vereinen ist es ja zu solchen Übernahmen gekommen. Die Parteipolitik hat weite Teile der Zivilgesellschaft übernommen.
    D.h. selbst wenn die Sorge ungerechtfertigt wäre, sie sollte niemand überraschen. Die Liste Dabernig hätte viel vorsichtiger sein müssen und am besten zB sagen, dass sie mit den Kürzungen durch das Land nicht einverstanden war.
    Noch etwas: Ihre Ausführungen zu Bobos und NGOs usw. zeigen recht deutlich, dass es ihnen auch um eine Auseinandersetzung rechts gegen links geht. In ihrer Verallgemeinerung sind sie völlig abwegig.

  53. W.S.

    @nobody (welch trauriger nick)
    danke für die blumen.

    so weit ich weiß, hat streit mit keiner partei was am hut. ich persönlich finde auch nicht, dass man ihm oder ragger vorwerfen kann, dass beide zusammen zur schule gegangen sind – wär ja jenseitig. aber in der bizarren, zwänglerischen gedankenwelt von exner & kumpanen müsste das eigentlich neuropsychische system-errors hervorrufen und dass es das nicht tut, hat für mich eine bedeutung.

    mich überrascht die chuzpe, mit der einfach ohne jeden beleg und gegen jede logik behauptet wird, die fpk würde eine pmk-übernahme betreiben. es ist so offensichtlich, dass dieses totschlagargument vorgeschoben ist und das wiederkäuen schwülstiger presseaussendungen macht´s nicht besser.

    das misstrauen gegen parteien an sich – die fpk hat hier sicher eine sonderrolle verdient – kann ich nachvollziehen: umso mehr ist die instrumentalisierung grüner strukturen in dieser causa zu verurteilen. nun ja, herr exner ist hier zugegeben sehr konsequent, wie man an der ak sehen kann… aber es ändert nix: hier soll suggeriert werden, dass die eine partei verhindert werden soll und gleichzeitig schaufelt man kartonweise grüne und kommunistische mitgliedskarten in den verein.

    ihre anregung, dass die liste dabernig besser kommunizieren muss, wofür sie steht, ist absolut ernst zu nehmen. in der hitze des gefechts wurde hier viel unterlassen, aber ich bin sicher, das wird nachgeholt.

    mir gehts nicht um eine auseinandersetzung links gegen rechts – aber das thema spielt immer wieder in die causa hinein und zwar dergestalt, dass der infantile konservativismus und die geistige engführung der selbsternannten pseudolinken, die hier einfach nur ihre adoleszenskonflikte trotzig in der öffentlichkeit verhandeln, die anliegen, derer sie sich bemächtigen, beschädigt.
    bobos sind eine bürgerliche verhöhnung der unterpriviligierten.

    verallgemeinerungen sind immer abwegig. die von mir beschriebene bestimmte spezies, der leutner zuzurechnen ist, ist zum glück nicht die allgemeinheit, sondern gemeiner teil der allgemeinen. und ja, wenn´s mir passiert, dass ich galle gurgle, kanns passieren, dass ich übers ziel schieße. mea culpa.

  54. W.S.

    @solidarischgsund
    lieber herr solidarischgsund – mein vorgezogener neujahrsvorsatz lautet:

    ich nehme zur kenntnis, dass herr solidarischgsund nicht über die menschliche größe verfügt, einen irrtum zuzugeben. als kleingeist ist er nicht satiskationsfähig, daher versage ich mir ab sofort jeglichen kommentar und beherzige die weisheit: don´t feed the troll.

  55. stanislava

    so do i, denn sinnlos ist sinnlos ist sinnlos

  56. @stanislava, W.S.:

    Wir halten politische Auseinandersetzungen für mehr Gleichheit und Gesundheit für Alle keineswegs für sinnlos, sondern im Gegenteil für ausgesprochen wichtig.

    Dass wir die Liste „Dabernig“ aus hinreichend diskutierten Gründen in Hinblick darauf nicht für dienlich halten ist klar geworden, ebenso dass sie das anders sehen. Auch ist klar geworden, dass sie die direkte Aktion der Beschäftigten nicht für einen gangbaren Weg halten – was wir anders sehen. Unserer Meinung nach ist dies sogar wichtiger als eine Auswechslung des Vorstands – für die es angesichts des mageren Gegenangebots bei der letzten GV allerdings ohnehin keine Möglichkeit gab. Meiner persönlichen Meinung nach hat dieser Meinungsunterschied nicht mit Kleingeistigkeit ihrerseits zu tun, sondern mit dem schlichten Umstand, dass sie eine andere politische Position vertreten.

    Wir behalten uns vor, Trolls von der Kommentarfunktion auszuschließen. Bislang lag hierfür noch kein Anlass vor.

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