Lohnerhöhung für Politiker

erschien in der Krone vom 7.11. als Leserinnenbrief
Ein „kleiner“ Nationalratsabgeordneter verdient über 8.000€, ein Minister an die 17.000€, der Bundeskanzler ca. 20.000€. Doch alle zahlen nicht mehr als 764€ in den Sozialversicherungstopf ein. Und wenn einer 50.000€ verdient, zahlt er auch nur 764€. Die kleine Ankerverkäuferin jedoch verdient sich ihr täglich Brot wirklich hart und zahlt ihre prozentuellen 17%. Und die Krankenschwester, die auch sehr hart arbeitet und auf deren Schultern das Gewicht der gesamten alternden Bevölkerung lastet, geht mit einem Stundenlohn von 12€brutto nach Hause. Alle in diesem Land, die wirklich hart arbeiten, vor allem Frauen, zahlen ihren gesetzlich vorgeschriebenen Beitrag.
Und nun mögen PolitikerInnen und alle mit einem Gehalt jenseits von 4.500€ erklären, mit welcher Arbeit sie es verdienen, nur einen Bruchteil ihres Einkommens in ein Gesundheits- resp. Sozialversicherungssystem einzuzahlen, deren Angestellte (Krankenschwestern, Pflegehelfer, Heimhilfen, Kindergärtnerinnen etc) in einem reichen Land wie Österreich wie Sklaven entlohnt werden?
Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

Mag. Michaela Molnar

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