Ruckblick auf die Gesundheitspolitik 2011

NN: Ruckblick auf die Gesundheitspolitik 2011
Die Presse, 28. 12. 2011, 6

Überblick. Sanofi präsentierte die mittlerweile dritte Auflage des Jahrbuches „Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft in Österreich“.

Im Dezember präsentierte Sanofi gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich und in Kooperation mit der „Presse“ wieder das Jahrbuch „Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft in Österreich 2011“. Im Presseclub des Parlaments fand im Rahmen der Präsentation eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gesundheitsreformen – Ziel bis 2020: Fünf gesunde Lebensjahre mehr“ statt. Das Jahrbuch wird bereits zum dritten Mal publiziert und ist die Fortsetzung der 2009 begonnenen Initiative von Sanofi Österreich.

Es bietet einen Überblick über aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen, Erfolge und Niederlagen im vergangenen Jahr sowie über die bedeutendsten Player der österreichischen Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft. Sanofi möchte mit dem übersichtlichen Rückblick alle Player der österreichischen Gesundheitspolitik und Interessierte sowohl zum Nachlesen einladen, als auch zum kritischen Nachdenken anregen.

„Das Jahrbuch ist ein absolut sinnvolles und innovatives Projekt. Eine übersichtliche und komprimierte Zusammenfassung zeigt auf, was alles passiert und was nicht passiert ist im Gesundheitswesen dieses Jahr“, bekräftigt Roman Gamerith, Geschäftsführer von Sanofi Österreich. „Besonders stolz bin ich auf die Beiträge, die heuer von fünf Ministern, Kammer- und Vereinspräsidenten, vom Vorstandsvorsitzenden ‚des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger und weiteren Wirtschaftsexperten verfasst wurden. Ein wichtiger Ansatz, denn wir sollten nicht nur über Gesundheit in allen Politikbereichen sprechen, sondern diese auch leben.“

Erfolg durch Zusammenarbeit

Laut Gamerith sind im Jahr 2011 wichtige Schritte gesetzt worden -wie etwa ein verstärkter Fokus auf die Gesundheitsförderung und weniger auf die Krankenbehandlung. Die Themen Kindergesundheit und Prävention sind in den Vordergrund gerückt. Das Thema „Health in all policies“ ist nicht mehr nur ein Schlagwort. „Das Jahr 2011 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit aller Player im Gesundheitswesen ist“, bestätigt Gamerith, „denn Gesundheit geht uns alle an!“ Deshalb sollten Entscheidungen, die die Gesundheit der Bevölkerung betreffen, nicht allein im Gesundheitsministerium getroffen werden, sondern besser ressortübergreifend passieren, oftmals unter Einbeziehung der Bevölkerung.

Die finanzielle Sicherung unseres Gesundheitssystems sei eine gesamtpolitische Herausforderung, wichtige Weichen dafür seien im Jahr 2011 gestellt worden, auch wenn viele Diskussionen und Prozesse in Österreich zu lange dauern.

Martin Gleitsmann, Mitbegründer der Plattform Gesundheitswirtschaft Österreich und Abteilungsleiter für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich, verweist auf die Tatsache, dass Österreich das zweitteuerste Gesundheitssystem innerhalb der EU hat – so werde etwa in Österreich um fast 55 Prozent pro Kopf und Jahr mehr ausgegeben. „Trotzdem haben die Österreicher eine deutlich geringere Aussicht von nur 59,4 gesunden und beschwerdefreien Lebensjahren im Vergleich zu 60,7 Jahren im EU-Durchschnitt“, so Gleitsmann. „Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von mehr als 80 Jahren gehen demnach mehr als 20 Jahre an Lebensqualität durch Krankheit verloren.“

Zu wenig Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogramme würden die Lebensqualität schmälern bzw. die Mortalität erhöhen und erhebliche finanzielle Belastungen für das Gesundheitssystem bedeuten, so Gleitsmann. Er wünscht sich unter anderem verbesserte Informationen über Risikofaktoren, Präventionsmöglichkeiten und Qualität der angebotenen Leistungen. Ein transparentes Gesundheitssystem sei dafür die Voraussetzung.

Universitätsprofessor Jürgen Pelikan, Key Researcher am Ludwig Boltzmann Institute Health Promotion Research, meinte in der Podiumsdiskussion, dass die Gesundheitskompetenz in Österreich ein erhebliches Problem für die Sicherung der Gesundheit und die Qualität der Krankenbehandlung darstelle. Alle Akteure im Gesundheitswesen sollten sich diesem Problem stellen. Dafür seien spezifische Österreichische Daten und Berichte die Voraussetzung. Eingriffe und Fortschritte müssten zuerst an der „Lesbarkeit“ des Krankenbehandlungssystems und der Kommunikationsfähigkeit der Tätigen in Gesundheitsberufen ansetzen. „Jede Entscheidung, die wir treffen, ist eine Gesundheitsentscheidung, sie hat also Folgen für Unsere Gesundheit“, so Pelikan.

Verantwortung übernehmen

Als eines der weltweit führenden pharmazeutischen Unternehmen nimmt Sanofi seine Verantwortung gegenüber den Österreicherinnen und Österreichern ernst und will als gleichwertiger Partner im Gesundheitswesen anerkannt werden.

Sanofi sieht sich nicht nur als Hersteller und Verkäufer von Arzneimitteln, sondern bietet auch Lösungen, wobei im Zentrum aller Bemühungen immer der Patient steht. Das Jahrbuch der Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft ist Teil dieser Philosophie.

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