Um 10.000 Kranke weniger: Patientenschwund im Klinikum

Kimeswenger, Fritz: Um 10.000 Kranke weniger: Patientenschwund im Klinikum
Kronenzeitung, 18. 10. 2011, 15

Ärztekammer veröffentlicht aktuelle Zahlen der Spitäler

VON FRITZ KIMESWENGER

Das neue Klinikum in Klagenfurt leidet unter Patientenschwund! Im Vorjahr wurden insgesamt 61.725 Kranke aufgenommen, um 10.000 Fälle weniger als im Jahr 2008. Diese Zahlen veröffentlicht die Ärztekammer und weist daraufhin, dass sich die Klagenfurter Patienten in Richtung St. Veiter Krankenhaus orientieren.

Der enorme Rückgang der Patientenzahlen im Klinikum Klagenfurt verläuft parallel zu teilweise starken Zunahmen in den anderen Kärntner Spitälern. Einen Anstieg der Zahlen konnten die Elisabethinen in Klagenfurt sowie die Spitäler in Laas, Spittal und Friesach verzeichnen. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit war im Vorjahr überhaupt das „zweitbeste“, was die Chirurgie betrifft. Im LKH Villach wurden 4188 Patienten operiert, in der Herzogstadt 3572. Zum Vergleich: Im Klinikum kamen 2126 Patienten unter das Messer, das waren weniger als in Friesach oder der Privatklinik Althofen.

Für die Kärntner Ärztekammer haben die stark sinkenden Patientenzahlen im Klinikum mehrere Ursachen: „Einerseits die Kooperation mit den Elisabethinen in Klagenfurt, andererseits die geänderten Strukturen bei der zentralen Patientenaufnahme im Klinikum.“

„Das Spital Friesach konnte seine Gewinne … in der Steiermark lukrieren. Fast jeder dritte Patient kommt aus dem Nachbarland.“ Aus der Patientenstromanalyse

kaerntner@kronenzeitung.at

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