Streit um Spitalsbetten, die gefährdet sein sollen

frj: Streit um Spitalsbetten, die gefährdet sein sollen. Österreich, 24. 3. 2011, 19.

Kaiser sieht Alarmsignal, KABEG beschwichtigt

Ein Schreiben von Manegold an die fünf Betriebsdirektoren sorgt für Aufregung.

Kärnten. Für einigen Wirbel sorgten die am Dienstag bekannt gewordenen geplanten Personaleinsparungen in den Kärntner Landeskrankenhäusern. SPÖ-LHStv. Peter Kaiser bezeichnet das Vorhaben als ein neuerliches „laut schrillendes Alarmsignal“.

Rechenbeispiele. „Ich will von KABEG-Vorständin Ines Manegold umgehend wissen, was es mit ihrem Schreiben an die Betriebsdirektoren der fünf Landeskrankenhäuser, in denen in Summe die Reduzierung zwischen 170 und 180 Arbeitsplätzen gefordert wird, auf sich hat und wer für diese ‚Rechenbeispiele‘ verantwortlich ist“, fordert der Gesundheitsreferent Vorständin Manegold auf.

Missverständnis. Die KABEG beschwichtigt: Man habe lediglich den fünf Häusern in Klagenfurt, Villach, Wolfsberg, Hermagor und Laas mitgeteilt, dass sie „auf ihr Budget aufpassen sollen“. Die Betriebsdirektoren könnten selbst entscheiden, ob sie beim Sachaufwand wie beispielsweise Verwaltung oder bei den Personalkosten sparen. So müssten gar keine Jobs abgebaut werden, wenn entschieden wird, nur beim Sachaufwand Einsparungen zu treffen, „Das sei aber in der Verantwortung der Betriebsdirektoren“, wird bei der KABEG wiederholt betont. Und: „Wir sparen am Bleistift, nicht am Skalpell.“ (frj)

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