Nächste Runde im Fall Mandl: Heftige Wortgefechte vor Gericht

NN: Nächste Runde im Fall Mandl: Heftige Wortgefechte vor Gericht. Kärntner Tageszeitung, 18. 3. 2011, 14.

Der Streit zwischen dem früheren Vorstand der Kabeg und seinem ehemaligen Arbeitgeber ging gestern weiter. Vergleich wäre möglich.

Klagenfurt. Der Rechtsstreit zwischen Dieter Mandl, Kurzzeit-Vorstand der Kärntner Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft (Kabeg), und seinem ehemaligen Arbeitgeber ging gestern am Klagenfurter Landesgericht in die nächste Runde. Mandl war nach einem halben Jahr als Vorstand vom Kabeg-Aufsichtsrat abberufen worden und fordert nun eine „Kündigungsentschädigung“. Die Verhandlung wurde auf 29. April vertagt.

Mandl damals gekündigt

Schon im Juli 2008 hatte Mandl den damaligen medizinischen Direktor Thomas Koperna, den kaufmännischen Direktor Herwig Wetzlinger sowie dessen Stellvertreterin Claudia Scharm-Groicher suspendiert – das führte dazu, dass er selbst gekündigt wurde. Nun kämpft er um Geld, das ihm seiner Meinung nach zusteht. Im Falle eines Vergleichs fordern er und sein Anwalt Norbert Nagele 750.000 Euro – die Kabeg bot 300.000. Kabeg-Anwalt Robert Kugler kann sich nicht vorstellen, dass seine Mandantin einer höheren Zahlung zustimmen werde. Die Verhandlung war geprägt von Wortgefechten zwischen Nagele und Kugler, Richterin Gudrun Slamanig musste mehrmals zur Ruhe aufrufen.

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