Dringend handeln

Mick, Maximilian: Dringend handeln. Kleine Zeitung, 11. 3. 2011, 39.

„Über 1oo Pfleger stehen gegen Personalabbau auf“, 4.3.

Danke der Kleinen Zeitung für die Berichterstattung über das Pflege-Dilemma im LKH Klagenfurt. Pflege ist ja ein weitreichender Begriff: Das geht von den diplomierten Krankenschwestern und -pflegern über die Pflegehelferinnen und Pflegehelfer bis zu allen therapeutischen Bereichen. Ein Krankenhaus ohne diese großen Berufsgruppen funktioniert nicht.

Die Patientinnen und Patienten wissen es aus Erfahrung: Die Betreuung am Bett liegt in den Händen der Pflege. Nur die Gemeinsamkeit Ärzteschaft und Pflege führt zum Behandlungserfolg. Es geht darum, der bisherigen Gleichwertigkeit von Ärzteschaft und Pflege weiterhin gerecht zu werden.

Wird die Pflege von Politik oder Kabeg nur noch als „Beiwagerl“ behandelt, ist unser Gesundheitssystem in ernster Gefahr. Die Pflege braucht auch in Kärnten Perspektiven und eine Führungsebene, wie sie das Bundesgesetz verpflichtend vorsieht. Das Land und die Kabeg müssen dringend handeln. Zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

Maximilian Mick, Klagenfurt

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