Diskussion: „Unser LKH Wolfsberg – stark muss es bleiben!“

Andreas Schäfermeier:  Diskussion: „Unser LKH Wolfsberg – stark muss es bleiben!“,  Woche, 16.3.2011.

LHStv. Kaiser diskutierte im Rahmen eines Bürgerforums mit Wolfsberger Bevölkerung: „Das LKH Wolfsberg muss und wird stark bleiben!“ 5540 Unterschriften gegen Sparmaßnahmen und für Erhalt der Gynäkologie symbolisch übergeben.


„Unser LKH Wolfsberg – stark muss es bleiben!“ lautete der Titel einer Diskussionsveranstaltung in der Wolfsberger Stadtgalerie, bei der Gesundheits- und Spitalsreferent LHSTv. Peter Kaiser gestern, Dienstag, eindeutig zu den aktuellen Gerüchten rund ums LKH Wolfsberg Stellung bezog. Am Rande der Veranstaltung wurden dem Gesundheitsreferenten von zwei besorgten Lavanttalerinnen 5540 Unterschriften „gegen Sparmaßnahmen und für den Erhalt der Gynäkologie am LKH Wolfsberg“ symbolisch übergeben, die die beiden auch schon KABEG-Vorständin Ines Manegold in die Hand gedrückt haben. Kaiser versprach die Petition auch zum Thema im Kärntner Landtag zu machen.

„Ich werde nicht müde werden, mit allen mir zur Verfügung stehende Mitteln für ein starkes LKH Wolfsberg zu kämpfen“, machte Kaiser unter großem Applaus klar. All jenen, die derzeit noch hinter vorgehaltener Hand von Privatisierungen oder Teilprivatisierungen sowie zerstörenden Einsparungen reden, erteilte Kaiser eine deutliche Absage. „Das LKH Wolfsberg hat sich zu einem unverzichtbaren, wichtigen Bestandteil der hervorragenden Kärntner Gesundheitsversorgung entwickelt!“ Niemand, weder die Patientinnen und Patienten noch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch nicht die Lavanttaler Bevölkerung hätten es verdient, dass sie wie derzeit durch parteipolitische Einflussnahme auf das Kärntner Gesundheitswesen verunsichert werden und Angst vor der Zukunft haben.

Kaiser stellte auch neuerlich fest, dass er im Sinne einer vernünftigen Gesundheitspolitik, bei der die Medizin und Pflege sowie Interessen von Mitarbeitern und Patienten im Vordergrund zu stehen hätten, für eine tatsächliche Entpolitisierung des Gesundheitswesens eintrete.

Deswegen habe er auch zehn Gebote zur Rettung des Kärntner Gesundheitswesens postuliert mit denen die Weichen zur Rückkehr zu einer positiven Entwicklung des Kärntner Krankenanstaltenwesens gestellt werden sollten. Dazu gehören unter anderem der Vorrang für die Gesundheit, Absage jedweder Privatisierungen, Wiedereinführung der kollegialen Führung in den Spitälern, die Eingliederung der KABEG-Schulden ins Landesbudget sowie die Standortgarantie für die öffentlichen Spitäler.

„Es muss allen klar werden, dass es hier um Menschen geht. Und die verdienen die besten Rahmenbedingungen für ihre harte Arbeit in den Spitälern sowie die Sicherheit, im Fall der Fälle die beste und für alle frei zugängliche Versorgung möglichst wohnortnahe zu bekommen“, so Kaiser, der sich auch ausdrücklich bei den anwesenden Wolfsberger Spitalmitarbeiterinnen und –mitarbeiter für ihre aufopferungsvolle Arbeit bedankte.

Beim Bürgerforum in der Stadtgalerie Wolfsberg mitdiskutiert haben unter anderen St. Andräs Bürgermeister NR Peter Stauber, LAbg. Hans-Peter Schlagholz, Wolfsbergs Stadtrat Jürgen Nickel, der Bürgermeister von Frantschach Günther Vallant, der Betriebsratsvorsitzende des LKH Wolfsberg Manfred Pichler, seine Vorgängerin Gertrude Hassler sowie seine Stellvertreterin Isabella Sonnleitner.

http://www.woche.at/voelkermarkt/politik/diskussion-unser-lkh-wolfsberg-stark-muss-es-bleiben-d34840.html

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