Die Klinikum-Pflege erhebt sich mit einer Resolution

Mehr als 1000 Unterschriften wurden für den Forderungskatalog der Pflegemitarbeiter des Klinikums Klagenfurt bereits gesammelt. Neuer Pflegedienstleiter kommt aus Laas und heißt Bernhard Rauter.

Horst Kakl

Klagenfurt Die Pflegemitarbeiter des Klinikums Klagenfurt proben den Aufstand. Zwischen 1000 und 1200 Personen haben bereits eine Resolution unterschrieben, die von der Klinikum-Pflege initiiert wurde und die Unterstützung des Betriebsrats und der Gewerkschaft öffentlicher Dienst findet. Sie enthält vier Forderungen und eine leise Drohung. Die Resolution (siehe Faksimile), die seit einer Woche aufliegt, spiegelt die Sorgen der Mitarbeiter wieder. Sie stellen darin etliche Forderungen: ein Budgetrahmen für Pflege und medizinisch-technische Ressourcen muss her; die Pflegedienstleitung muss die Personalhoheit erhalten; die Personalbedarfsberechnungen müssen dem Pflegedienstleiter unterliegen; Personalabbau darf nicht zu Lasten der Pflege gehen; Fort- und Weiterbildung; Selbstbestimmungsrecht für die Pflege. Et cetera.

Zuletzt heißt es: „Bleiben diese Forderungen unberücksichtigt, werden wir weitere Überlegungen anstellen…“ Während aus dem Klinikum zu hören ist, der Katalog richte sich gegen den Spitalserhalter Kabeg, sagt Zentralbetriebsrats-Chef Arnold Auer: „Die Resolution soll die Politik überzeugen, etwas zu ändern, und wird auch den politisch Verantwortlichen übergeben.“ So ein Zufall: Gestern wurde der neue Pflegedienstleiter des Klinikums bekannt gegeben: Die Objektivierung gewann Bernhard Rauter, bisher Pflegedienstleiter im LKH Laas. Er löst nun Siegfried Ruppnig ab.

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