Strutz-Intervention: Große Empörung bei SP und BZÖ

Kimeswenger, Fritz: Strutz-Intervention: Große Empörung bei SP und BZÖ . Kronenzeitung, 16. 2. 2011, 13.

Für Kabeg-Auftrag an deutsche Firma

Die „Krone“ hat es aufgedeckt: Martin Strutz, stellvertretender Klubchef der FP im Parlament, hat bei Kabeg-Chefin Ines Manegold für eine deutsche Computerfirma interveniert. Und dabei die Kärntner Spitäler beschimpft. Die Aufregung darüber ist groß.

Den Kärntner Spitälern würden bei IT-Themen „unangenehme Gerüche“ entsteigen, die Kabeg-Technikchefs seien „selbstgefällig und schullehrerhaft.“ So hat Strutz formuliert. Das empört SPÖ-Mandatarin Ines Obex-Mischitz: „Es darf nicht sein, dass die FPK im Klinikum immer mehr Mitarbeiter einsparen will und auf der anderen Seite zusieht, wie ein Parteikollege versucht, in den Spitälern Geschäfte zu machen.“

Stefan Petzner vom BZÖ sieht es ähnlich: „Interventionen für deutsche Firmen sind mit der Parlamentstätigkeit von Strutz unvereinbar.“ Denn Strutz würde im Erfolgsfall wohl Provision kassieren, so Petzner.

Fritz Kimeswenger

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