Geheimsache Moneten

NN: Geheimsache Moneten. Kärntner Tageszeitung, 22. 1. 2011, 13.

Die Frage, wie viel Geld der Ex-Klinikum-Direktor Angres durch den mit der Kabeg geschlossenen Vergleich einsacken darf, führt zu Spekulationen.

Klagenfurt

Wie viel ließ sich die Kabeg ihren Vergleich mit dem ehemaligen Klinikum-Direktor Matthias Angres kosten? Über diese Frage wird in Kärnten heftig gestritten. Da die Zahl geheim ist, bleibt für Spekulationen breiter Raum. Wie berichtet stoppte die Kabeg durch einen Vergleich den arbeitsgerichtlichen Prozess, den Angres angestrengt hatte. Er hätte für Kabeg-Chefin Ines Manegold peinlich enden können: Stichwort „Spitzelaffäre“.

Über die Geldfrage wurde gestern viel spekuliert. Zu hören war, Angres bekäme sein Gehalt von 18.000 Euro brutto monatlich bis Ende Juni bezahlt. Außerdem könnte er die Prozesskosten und eine Abschlagszahlung erhalten. Der Betroffene wollte sich nicht äußern (siehe Interview). Politisch führte die Causa zu einem Zank zwischen Rot und Blau. SP-Landeschef Peter Kaiser forderte die Offenlegung der Summe. Dann: „Dass sich Manegold durch diesen von Kabeg-Aufsichtsratsvorsitzenden Kurt Scheuch herbeigewünschten Vergleich von einem schwerwiegenden Vorwurf (Anm.: die Spitzelaffäre) freikaufen konnte, bedeutet nicht, dass der Vorwurf entkräftet ist.“ Scheuch konterte mit dem Holzhammer, nannte Kaiser einen „parteipolitisch motivierten Aufhetzer“ und drohte: Kaiser muss aufpassen, „dass er nicht bald selbst vor Gericht stehen wird“.

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